Das Neckartor, unser Viertel


Dass Stuttgart eine Autostadt ist, kann man an vielen Stellen sehen. Eine Stelle an der man das nicht nur sehen, sondern auch hören und vor allem auch riechen kann, ist das Neckartor, am östlichen Rand des Bezirks Mitte gelegen. Hier der Blick von der Willy-Brandt-Straße auf die Neckarstraße rechts und die Straße am Neckartor links

und von der Neckarstraße auf die Baustelle des neuen Innenministeriums. Die Fassade ist mit kleinen Glassteinen beklebt.

Die Neckarstraße nach Nordosten gesehen.

Die Kreuzung Am Neckartor (von links unten) beziehungsweise Cannstatter Straße (rechts oben) und Heilmannstraße. Das ist eine der Straßenkreuzungen in Deutschland mit der dreckigsten Luft. Und es ist laut hier!

Die Schadstoffmessstation des Landesumweltamtes. Leider misst sie nur mit einer einfachen Methode, die es nicht erlaubt tagesaktuelle Schadstoffwerte zu erhalten. Die veröffentlichten Werte sind also immer ca. 1 Monat alt.

Die Mieter dieser beiden Häuser können allein schon wegen dem Lärm ihre Fenster nur in der Nacht öffnen. Die Straße ist leer, weil die Ampel an der Kreuzung gerade Rot zeigt, diesen Moment habe ich genutzt um über die Straße zu laufen.

Hier der etwas ruhigere Bereich in den Seitenstrassen, zum Beispiel der Kernerplatz mit dem Umweltministerium im Hintergrund links. Wenn man die Kernerstraße geradeaus hinunter geht, dann kommt man zum Neckartor.

Hier der Brunnen zum Gedenken an Justinus Kerner

Der neu gestaltete Friedensplatz und die Friedenskirche. Es fehlen nur noch die Bäume links und rechts von den der Friedensstraße. Im Vordergrund die Schützenstrasse, die vom Kernerplatz kommt.

Der Stöckachplatz. Der Stöckach gehört zwar nicht mehr zum Bezirk Mitte, sondern ist bereits im Bezirk Ost gelegen, aber hier spielt sich trotzdem das zentrale Leben ab, da hier die Einkaufsmöglichkeiten sind. Leider ist der Platz kein richtiger Platz zum Verweilen sondern ein Parkplatz. Allerdings wird die Hauswirtschaftliche Schule im Hintergrund bald umziehen und dann soll an dieser Stelle etwas Neues gebaut werden. In der Diskussion ist unter anderem ein Parkhaus, womit dann der Stöckachplatz wieder zu einem richtigen Platz mit Bänken und vielleicht einem kleinen Bereich für Veranstaltungen werden könnte.

Das Zeppelingymnasium am Stöckachplatz

Das alte Kino am Stöckach. Gerüchten zufolge gehört das Gebäude einer Erbengemeinschaft, die sich nicht einigen kann, wer wen auszahlt. Den gleichen Gerüchten zufolge sollte es aber schon vor etwa 2 Jahren zu einer Einigung gekommen sein. Leider kann man davon nicht viel erkennen. Das Gebäude verfällt immer mehr. Auch hier sollte dringend etwas geschehen.

Kunst im öffentlichen Raum. Auf dem Gelände des alten Arbeitsamtes an der Neckarstraße wird ein Stein durch ein Nadelöhr gezogen.

Das trojanische Pferd.

Der Stuttgarter Osten war einmal ein Industriestandort: Die Brauerei von Ernst Imanuel Wulle an der heutigen Willy-Brandt-Straße steht nicht mehr, sie wurde zugunsten eines Hotels und des Umweltministeriums (siehe oben) abgerissen. Auch die technischen Werke der Stadt Stuttgart gibt es so nicht mehr, sie wurden an einen großen baden-württembergischen Stromversorger und Kraftwerksbetreiber verkauft. Aber einige Zeugnisse dieser Zeit lassen sich im Stadtbild noch finden, so zum Beispiel dieses Rad eines Dreiphasengenerators der Maschinenfabrik Esslingen auf der Stöckachstraße.

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