Halten Dieselpartikelfilter was sie versprechen?


Dieselpartikelfilter werden seit etwa 1990 in immer mehr Dieselfahrzeuge eingebaut, inzwischen gibt es keine Fahrzeuge mehr ohne Filter. Die Hersteller haben dies als Wettbewerbsvorteil erkannt und werben mit dem Filter. Aber halten die Filter das, was sie versprechen?

Es gibt inzwischen ernstzunehmende Kritik an den Partikelfiltern. Sie erhöhen einerseits die Stickoxide (wenn nicht die zusätzliche Technik Harnstoff in den Verbrennungsraum einzuspritzen angewendet wird), andererseits entstehen beim regelmässigen Abbrennen der abgelagerten Russpartikel (um ein Verstopfen des Filters zu verhindern) Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK’s) und außerdem (unter Umständen) Dioxine und Furane. Das wurde in mehreren Studien (Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU); Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA, Abteilung Analytische Chemie), dem engl. Institut Ricardo im Auftrag der EU zum Thema: Particle Measurement Programme (PMP)) nachgewiesen.

Bei den ultrafeinen Partikeln hat der Filter zeitweise nur einen Wirkungsgrad von ca. 40% Wikipedia.

Weiterhin beachten muss der Käufer/ Fahrer, dass Dieselpartikelfilter für den innerstädtischen Verkehr mit kurzen Fahrstrecken und häufigem Anfahren nur bedingt geeignet sind. Durch das niedertourige Fahren setzen die Filter schneller zu und müssen in einer längeren Fahrt mit hoher gleichbleibender Geschwindigkeit abgebrannt werden (siehe oben). Wer das ignoriert kann nur noch bis zur Werkstatt fahren, damit der Filter ausgetauscht werden kann.

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