Ultrafeine Feinstaubpartikel: Auch neue Benziner brauchen strenge Grenzwerte


Dass Dieselfahrzeuge mit Direkteinspritzung ultrafeine Russpartikel ausstoßen ist bekannt. Deshalb wurden ab dem Jahr 2000 die ersten Autos serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet Wikipedia. Die Technik der Direkteinspritzung setzt sich seit 1990 immer weiter durch, zuerst im Dieselbereich. Sie verspricht durch geringere Oberflächen der Brennkammern weniger Wärmeverluste Wikipedia und dadurch einen gesteigerten Energienutzungsgrad. Das klingt wirtschaftlich und umweltfreundlich. Durch Turboaufladung und gesteigerte Drücke wurde die Technik in den letzten Jahren immer weiter aufgebohrt. Seit einigen Jahren hält die Direkteinspritzung auch im Benzinerbereich Einzug. Die Technik des Direkteinspritzens beim Benziner ist aber aufgrund der um den Faktor 10 niedriger liegenden Drücke und des anderen Zeitpunkts nur prinzipiell mit der Technik beim Diesel zu vergleichen. Beide Techniken haben aber zur Folge, dass die Tropfen des flüssigen Treibstoffs immer kleiner und feiner zerstäubt werden und es dadurch zu immer feinerem Russ kommt. Deshalb wird die Norm für Partikelgröße im Dieselabgas seit 1993 stufenweise verschärft. Durch die immer häufiger verkauften Benziner mit Direkteinspritzung wird allerdings das Partikelproblem wieder verschärft. Auch Die Deutsche Umwelthilfe wies schon 2011 auf dieses Problem hin und forderte Partikelfilter für Benziner. Die Technik ist vorhanden und preisgünstig. Aber zugunsten der Kosten (ca. 80 Euro pro Fahrzeug) wird auf diese Technik verzichtet. Die Redaktion von Frontal 21 (ZDF) hat dies in einem Beitrag am Dienstag 27. März in einem Beitrag geschildert.

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