Dem Fahrrad zu größerer Bedeutung verhelfen


Stuttgarts grüner OB Kuhn ist sich mit seinem Parteifreund Winfried Hermann, dem Landesverkehrsminister, einig, dass das Fahrrad eine höhere Bedeutung bekommen muss um die ökologische Bilanz der Stadt zu verbessern. Dies soll unter anderem auch dadurch geschehen, dass mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden sollen. Siehe StZ.

Am 23. Juli wurde dazu eine Änderung der Landesbauordnung freigegeben, die von Neubauten einen wettergeschützten Abstellplatz mit zwei Plätzen pro Wohneinheit für Fahrräder fordert. Mehrkosten könnten Bauherren dadurch auffangen, dass Abstellplätze für KFZ wegfallen, denn zukünftig ist es nicht mehr Pflicht einen Stellplatz für KFZ pro Wohneinheit zu schaffen. Diese zu begrüßende neue Regelung gilt aber nur für Neubauten. Bei Altbauten ist das Fahrrad weiterhin im Keller, in der Garage oder in der Wohnung abzustellen, je nach dem wie die Hausordnung ausgestaltet ist.

Kuriose Notiz am Rande: Der Bezirksbeirat West hat Ende Juli einem Antrag zugestimmt (5 Enthaltungen), der klären soll wie man mit der wachsenden Zahl von abgestellten Fahrrädern umgehen soll. Die SPD im BBR West beklagte dabei, dass zunehmend Gehwege zugestellt werden. Allerdings gibt es viel größere Objekte auf Gehwegen, die den Durchgang versperren: Bürgersteige schrumpfen Teil 1 und Teil 2 oder Umnutzung der Bürgersteige zu Parkplätzen

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