18. März


Letztes Jahr war die zulässige Grenze von 35 Überschreitungstagen am 16. März überschritten worden, dieses Jahr wurde die Latte wohl zwei Tage später gerissen.

Stuttgart ist weiterhin das Schmuddelkind Deutschlands, wie die StZ in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete. Nach Aussagen von Dr. Reuter werden die Überschreitungstage dieses Jahr wieder das Niveau des letzten Jahres erreichen oder sogar darüber liegen (2013 siehe hier, aktuelle Werte oder die vergangener Jahre siehe hier). Aber das Niveau der Anfangsjahre der Messungen wird zum Glück nicht erreicht werden.

Siehe dazu unter anderem auch den Kommentar des Autors der StZ, der auch davon ausgeht, dass die Probleme eher größer als kleiner werden in den nächsten Jahren. Und hier werden zwei Schuldige eindeutig beim Namen genannt: S21 und das Milaneo, das Gerber ist nicht genannt, aber trotzdem ist auch hier mit einer erheblichen Zunahme an Verkehr zu rechnen, wie eine andere Autorin der StZ feststellt.

Herr Dr. Reuter spricht außerdem davon, dass der Verkehr an „dieser neuralgischen Stelle“  (gemeint ist das Neckartor) halbiert werden muss um die Grenzwerte einzuhalten.

Hier möchten wir gern darauf verweisen, dass die Reduktion des Verkehrs ausschließlich am Neckartor nutzlos ist. Verkehrszahlen der Stadt belegen, dass nicht nur am Neckartor extrem hohe (100.000 Fahrzeuge am Tag) Verkehrszahlen herrschen, sondern auch auf der Prag (80.000 Fahrzeuge) oder auf der B10/B14 beim Gaskessel (ebenfalls 100.000 Fahrzeuge). Zuffenhausen (B27) immerhin noch ca. 60.000 Fahrzeuge. 50

Die Dicke der Balken symbolisiert die Zahl der KFZ auf diesem Abschnitt. Das Bild stammt aus dem Gutachten „Luft – engerer Planungsraum“ des Ingenieurbüros Lohmeyer aus dem Jahr 2011, dass im Auftrag der Stadt Stuttgart im Rahmen des Baus des Rosensteintunnels erstellt wurde. Das ganze Gutachten können Sie hier lesen.

Das bedeutet, dass alle diese Stellen und Straßen ebenfalls Neckartor sind. Nur wird dort eben nicht gemessen.

Wir fordern deshalb weitreichende Maßnahmen, die wir bereits vor einem Jahr in unserem Brief an OB Kuhn veröffentlicht haben.

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