Das kostensparende Feinstaubmesskonzept der Bahn


Die Netzwerke-21 weisen in einem neuen Artikel auf das „kostensparende“ Feinstaubmesskonzept der Bahn hin.

Das Messkonzept der Bahn sieht vor, dass die Messungen aus Kostengründen (!) nur an den beiden vorhandenen Messtellen am Hauptbahnhof und am Neckartor stattfinden.

Die Daten der Messtationen in Bad Cannstatt und teilweise auch die am Schwabenzentrum sollen als vom Baubetrieb unbeeinflusste Referenzmessstationen herangezogen werden. Dennoch besteht wegen fehlender zusätzlicher Messtellen in der Nachbarschaft, z.B. am Rande des Wohngebiets Kernerviertel entlang der B 14 oder am Nordbahnhofviertel, die Gefahr, dass  Mehrbelastungen der Luftschadstoffe erst einmal auf den bereits vorhandenen  Individualverkehr geschoben werden können.  Es ist leider bezeichnend, dass bei dieser künftigen Mega-Baustelle, einer der größten in Europa, in dem angesetzten Milliardenbetrag kein Budget für die nach der Planfeststellung erforderlichen Messstationen “in der Nachbarschaft” angesetzt ist.

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