Wie gefährdet ist unser Wasser?


Die Ingenieure22 haben erneut Wasserproben aus GWM-Brunnen entnommen und wieder wurden zu hohe Werte an filtrierbaren Schwebstoffen und Eisen gemessen. Das EBA hält sich bedeckt und prüft, man sehe aber trotz noch nicht abgeschlossener Prüfung keinen Grund zum Handeln, da Eisen kein Schadstoff sei.
Quelle: StZ

Das stimmt so nicht ganz, denn ein zu hoher Gehalt an Eisen in Gewässern kann die Lebewesen, die sich darin befinden, schwer schädigen, auf Dauer sterben Fische, Frösche und andere Lebewesen. Auch Bodenlebewesen und Pflanzen vertragen kein Eisen in übermässigen Mengen.

In Untersuchungen hat sich gezeigt, dass Eisenhydroxide im Moment ihrer Bildung wesentlich schädlicher sind, als nach wenigen Stunden. Das lässt sich folgendermaßen erklären: Gelangen gelöste Fe(II)-Verbindungen in sauerstoffarmem, leicht saurem Wasser an die alkalische Oberfläche von Fischkiemen oder -laich, so kommt es direkt an diesen Oberflächen zu Oxidationsreaktionen des Fe(II) zu Fe(III). Dieser dicke Überzug von Eisenhydroxid führt primär dazu, dass die Sauerstoffaufnahme der Organismen über Kiemen oder auch den ganzen Körper vollständig unterbunden oder stark behindert wird. Dadurch können die Fische oder anderen Wassertiere ersticken. Als Sekundäreffekt siedeln sich fädige Eisenbakterien an, die die Kiemen von Fischen mechanisch reizen. Es kommt zur Rötung und Anätzung des Epitels. Dieser Effekt kann auch auf die Bildung von semicolloidalen Eisensalzen zurückgeführt werden, die in das Kiemengewebe eindringen.

Quelle: Hamburg.de.

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