Transparenz


Die BI Neckartor unterstützt ein Projekt des Stuttgarter OK Labs und des Stuttgarter Shackspace in Wangen zum Bau und zur Herstellung von preiswerten Feinstaubmessgeräten.

Dietrich Heißenbüttel, Redakteur der Kontext:Wochenzeitung hat das Projekt jetzt besucht und einen zwei sehr interessanten Artikel (Artikel 1 und Artikel 2) darüber geschrieben. Auch auf der Konferenz re:publica in Berlin wurde das Projekt vorgestellt, hier ein Video (Das Feinstaubprojekt ab Min. 32:30 bis 36:00):

Auch der Verkehrsminister Hermann interessiert sich mittlerweile für das Projekt.

Wir von der BI Neckartor machen Werbung für diese Geräte und werden dafür sorgen, dass sie möglichst breit verteilt im gesamten Stadtgebiet aufgestellt werden. Die Werte (bzw. die entsprechende Verknüpfung) werden sie dann hier auf unserer Seite finden sobald die Geräte einsatzbereit sind und laufen. Wir, also alle beteiligten Gruppen, wollen damit eine Transparenz der Daten erreichen. Zur Zeit ist noch das LUBW Herr über die Daten der Luftverschmutzung. Die Daten sind zwar prinzipiell öffentlich, aber die Standorte der Messstationen (Neckartor, Schillerstraße/ Hauptbahnhof und Hohenheimer Straße) sind festgelegt und auch das Messverfahren ist festgelegt. Das angewandte Messverfahren, die Stäube in der Luft über Filterscheiben zu ziehen und dann die Partikel auszuzählen ist langwierig aber sehr genau. Aber tages- oder stundenaktuelle Werte lassen sich damit nicht ermitteln. Dazu müssten Echtzeitmessungen durchgeführt werden. Und gerade diese wären nötig um die Bevölkerung aktuell über Radio, TV oder Presse vor besonders hohen Werten zu warnen (Ende der 80er, Anfang der 90er wurden diese Radio- und TV-Meldungen noch für die SMOG-Alarme genutzt, heute ist dies nur noch im Frühjahr für Pollenwarnungen und in den heißen Sommermonaten für Ozon gebräuchlich, dann aber relativ „verharmlosend“ unter dem Schlagwort Bio- bzw. Allergikerwetter). Da wir in Stuttgart aber bereits im März wieder die 35 zulässigen Überschreitungstage überschritten haben wäre eine Warnung durchaus angebracht. Wozu erlässt man den einen Grenzwert*? Da muss ja irgendwas passieren!

*Anmerkung: Feinstaubgrenzwerte, wie sie derzeit umgesetzt sind, sind eigentlich Quatsch. Denn Feinstaub hat eine ähnliche Wirkung wie radioaktive Strahlung. Bereits eine kleine Dosis kann schädlich sein und gesundheitliche Schäden auslösen.

Wegen des linearen Zusammenhangs gibt es keine unschädliche Feinstaubkonzentration.

Eine aktuelle Metastudie zeigt, dass bereits Konzentrationen unterhalb der geltenden EU-Grenzwerten gefährlich sind und zu Lungenkrebs, vor allem Adenokarzinomen, führen können.

Quelle: Wikipedia

Weiterer Artikel aus der StZ zu dem Thema.

Sobald die Geräte fertig sind, werden wir hier den Kontakt herstellen und vermitteln. Sie können sich bereits jetzt in eine Liste eintragen, um zeitnah aktuelle Informationen zum Thema zu erhalten.

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