Neues von Dieselgate, Presseschau


Parteien im Stuttgarter Gemeinderat kritisieren OB Kuhn und sein Konzept des Feinstaubalarms. Die CDU möchte den Feinstaubalarm am liebsten abschaffen, auch die SPD hält ihn für einen Rohrkrepierer. Die Linke dagegen kritisiert die Maßnahmen und plädiert für sofortige Fahrverbote und eine stärkere Förderung des Ausbaus des ÖPNV.

In dem Zusammenhang sei noch einmal an die Pläne der Bahn und der SSB erinnert, die die Haltestelle Staatsgalerie für S21 verlegen und die anschließenden Tunnel umbauen wollen und dafür diese wichtige Strecke für insgesamt 4 Jahre unterbrechen wollen. Direkt zur Kampagne der Infooffensive.

Die Deutsche Umwelthilfe testet weiter Fahrzeuge und ihre Abgaswerte (weiterer Artikel zu dem Thema). Bemerkenswert ist, dass sie dies an ausländischen Universitäten machen muss und damit nicht zu deutschen Testinstituten gehen kann.

Nachdem die Deutsche Umwelthilfe das Kraftfahrtbundesamt (KBA) wegen Untätigkeit im Dieselgate-Skandal verklagt hatte, erhielt es jetzt vom KBA eine 581-seitige Akte, die den Schriftverkehr zwischen VW und dem KBA enthält. Praktisch alle Seiten sind geschwärzt, man kann lediglich die Namen und Anschriften und freundliches Geplänkel der beteiligten Personen lesen, der Rest ist unleserlich. VW hatte den Einblick in die Akte verweigert.

Forderungen nach Schadensersatz in Höhe von etwa 3,2 Mrd. Euro könnten auf VW zukommen, die Aktie bricht ein von 250 Euro (Mrz. ’15) auf aktuell etwa die Hälfte.

Ein ehemaliger Mitarbeiter von VW-Amerika behauptet, dass VW massenhaft Daten löscht obwohl die US-Behörden dies nach dem 18. September ’15 untersagt hatten (Artikel in englisch).

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