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Stadtstraße Aspern: Eine vierspurige Durchzugsstraße ist nicht umweltverträglich!


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120 Lastwagen pro Tag rollen über die Radweg-Umleitung


Ergänzend ist hinzuzufügen, dass aus Sicherheitsgründen Fußgängerfurten auf dem Imweg angelegt wurden (siehe Fotos im Artikel). Dafür wurde aber der vorhandene Radweg gestrichen, denn die Autos müssen aufgrund der Einengungen an den Fußgängerfurten den Radweg als Straße mitbenutzen.

Umwelt wird gestärkt


Umweltverbände haben jetzt ein Klagerecht, das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden und damit geltendes EU-Recht umgesetzt.

Das Land Hessen ist von einem Umweltverband verklagt worden weil es nach Ansicht des Verbandes nicht genügend Maßnahmen ergriffen hatte um die Luftqualität zu verbessern, die Feinstaub- und Stickoxidwerte wurden unzulässig oft überschritten.

Das Land Hessen wollte den Entscheid des hessischen Verwaltungsgerichts zur Umsetzung der Maßnahmenpläne allerdings nicht anerkennen, ist jetzt aber vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert.

Dies berichtet Peter Nowak vom Heise-Verlag.

Einen weiteren Erfolg hat die Umwelt gegenüber dem Wirtschaftsminister erzielt. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass das deutsche Umweltinformationsgesetz nicht mit geltendem EU-Recht übereinstimmt und dass es jetzt geändert werden muss. Bisher hatte sich das Wirtschaftsministerium geweigert Details zur Einflussnahme der Autolobby auf Entscheidungen im Bereich der Umweltpolitik offen zu legen. Im konkreten Fall geht es um die Novelle der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (PKW-EnVKV) von 2010 nach der schwere PKW in eine ähnliche oder sogar bessere Effizienzklasse eingestuft wurden als leichte PKW. Dies war nur möglich, weil der Spritverbrauch mit dem Fahrzeuggewicht relativiert wurde.

Ein Passus im Umweltinformationsgesetz, nach dem Behörden unter bestimmten Umständen Akteneinsicht verweigern können ist damit unzulässig. Dies berichtet News Aktuell

Wegziehen! Jetzt!


Das Bild wurde erstellt von Bobak im August 2005. Das Bild wird zur Verfügung gestellt unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic Lizenz und stammt aus dem Wikipedia Artikel über Peking. http://de.wikipedia.org/wiki/Peking

Eine dicke Glocke aus gelblich-grauem Nebel liegt über der 20-Millionen-Metropole Peking (rechtes Bild, linkes Bild aufgenommen nach längerer Regenphase). Hochhäuser verschwinden und sind nur noch als Facette zu erkennen. Deshalb plant nahezu die Hälfte aller in Peking lebender Europäer (45%) die Rückkehr nach Europa, immerhin 13 Prozent wollen zumindest innerhalb Chinas umziehen. Den Rest (42%) beeinflussen die Werte nicht. Aber auch chinesische Bürger wurden befragt. 41% wollen (zeitweise) auswandern, 40% wollen innerhalb Chinas umziehen. Und auch derzeit noch in Europa lebende Bürger werden von dieser schlechten Luft abgeschreckt. Immerhin 63% können sich einen zeitlich begrenzten Chinaaufenthalt vorstellen, aber 23% lehnen dies aufgrund der Schadstoffe kategorisch ab.

Allein über 10.000 Deutsche leben in Peking, wegen der Geschäfte. Die aufstrebende Region bezahlt ihren Fortschritt allerdings mit einem hohen Preis. 700 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Januar dieses Jahres, das 28-fache des Grenzwertes der WHO. Feinstaub kann zu Herz-Kreislaufstörungen und Lungenkrebs führen. Eine chinesische Studie zeigt, dass stark belastete Luft wie in Peking zu einer Verkürzung der Lebenserwartung um 5 Jahren führt.

Aktueller Artikel in der STZ zu diesem Thema.

Ich muss hier nur eben was…!


Dies ist die Fortsetzung von unserem
Artikel „Ich war nur mal eben kurz…!“.

Zugegeben, der Lieferverkehr hat es nicht leicht. Von Autofahrern (die sich das Motto des Artikels Artikel „Ich war nur mal eben kurz…!“ sehr zu Herzen genommen haben) zugeparkte Ladezonen, zugeparkte Einfahrten von Geschäften und auch sonst keine Möglichkeit in zweiten Reihe zu halten. Aber das berechtigt nicht dazu den Gehweg/ Radweg zuzuparken!

Hier einige Beispiele.
Untertürkheim:
foto-0183.jpg Ein LKW parkt in der Einfahrt und steht mit der Kante hintere Stoßstange auf der Kante des Bürgersteigs. Fussgänger müssen hier auf die Fahrbahn bzw. den Fahrradschutzstreifen treten um den LKW zu umrunden. Der zweite wartende Fahrer dahinter steht halb auf dem Bürgersteig und voll auf dem Fahrradschutzstreifen. Der dritte wartende LKW steht auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ebenfalls halb auf dem Gehweg und halb auf der Fahrbahn. Der Markt, vor dem diese LKW warten hat übrigens auf der anderen Seite einen großen LKW-Parkplatz für drei oder vier LKW, der zu dem Zeitpunkt der Aufnahmen leer war!

Rosensteintor:
foto-0176.jpg Dieses Fahrzeug einer Reinigungsfirma stand in den vergangenen Wochen mehrfach auf der Fahrbahn auf dem Ampelüberweg Rosensteintor. Der Fahrer füllte mehrere Minuten lang seinen Wassertank an einem Hydranten der genau auf dem Überweg installiert wurde und bei Nichtbenutzung mit einem ebenerdigen Deckel abgedeckt ist.

Pragsattel:
foto-0174.jpg Baustellenfahrzeug steht außerhalb der Absperrung auf dem Gehweg der an dieser Stelle auch von Radfahrern benutzt werden darf.

Weiteres Beispiel (extern) von der Holz-/ Hauptstätterstraße: Artikel „Wirtschaftsverkehr“. Der erste LKW parkt widrigerweise links auf dem Gehweg oder PKW-Parkplatz, der zweite dahinter lädt auf dem Radweg (mittig im Bild) aus und der dritte fährt gerade aus der Ausfahrt aus, der vierte steht auf dem Gehweg.

Hier werden irgendwelche dubiosen Arbeits- oder Lieferaufträge hergenommen um das Parken/ Halten auf Geh- und Radwegen zu entschuldigen. Zum Verständnis: Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass auf dem Geh- oder Radweg gearbeitet wird, wenn dies offiziell genehmigt wurde und eine entsprechend sichere Umleitung eingerichtet ist. Wenn ein Handwerker eines Telekommunikationsunternehmens an einen Schaltkasten muss oder der lokale Energieversorger an die Gasdruckminderungsanlage heran muss, dann brauchen diese Arbeiter auch Werkzeug. Deshalb ist es verständlich, dass der Wagen in unmittelbarer Nähe geparkt wird. Gleiches gilt für die Reinigungsfirmen, die die Gebäude der Haltestellen des ÖPNV reinigen müssen oder für die Firmen, die Plakatwände neu gestalten. Das Auto in x-hundert Metern abzustellen wäre zwar richtig und vernünftig, aber der Schlauch des Hochdruckreinigers oder das Kabel des Stromerzeugers reicht nicht so weit und außerdem ist Zeit Geld. Das berichtigt aber nicht dazu, den Geh- Radweg zuzuparken oder das Auto auf Grünflächen abzustellen.

Es gibt zuwenig Kurzparkplätze und Ladezonen in der Innenstadt und die wenigen, die es gibt werden kaum überwacht und von normalen PKW-Fahrern als willkommener, kostenloser Parkplatz benutzt. Und das Einrichten einer Umleitung mit Schildern oder nur das Absperren einer Arbeitsstelle kostet wertvolle Zeit und wer hat die heute noch?

Deshalb sollten mehr Kurzzeitparkplätze und Ladezonen in der Innenstadt eingerichtet werden. Weiterhin sollten an Stellen, an denen es oft zu Arbeitseinsätzen kommt (ÖPNV-Haltestellen, Gasdruckminderanlagen, Starkstromumspannanlagen, große Schaltkästen, Hydrantenanlagen, Altglasbehälter, Postfilialen und weiteren Gebäuden) mindestens ein oder je nach Bedarf besser mehrere, für Dienstleistungsfirmen und Handwerker reservierte Bedarfsparkplätze eingerichtet werden. Und diese müssen natürlich auch überwacht werden! Falschparker sind zu sanktionieren.

Sollte dann doch einmal das Parken/ Halten auf Geh- und Radwegen erforderlich sein ist dies beim Ordnungsamt zu beantragen, die Arbeitsstelle inkl. Fahrzeug muss mit mehreren Schildern oder Rot-weißen Hütchen gesichert werden und ist nach Verlassen zu reinigen. Ansonsten ist das Fahrzeug wie jedes andere Fahrzeug auf offiziellen Parkplätzen abzustellen. Zuwiderhandlungen sind zu sanktionieren. Denn es kann nicht sein, dass der Geh-/ Radweg als kostenloser Parkplatz benutzt wird, auch nicht durch Handwerker oder Dienstleister!

Die IHK hat zu diesem Thema ein Konzept entwickelt, dass auch neue Verkehrsformen wie Transport mit Fahrrädern und Elektrofahrzeugen vorsieht. Wir meinen: lobenswert, wenn dies denn auch so umgesetzt wird. Verkehrswirtschaft – Innenstadtlogistik mit Zukunft – Maßnahmen für einen funktionierenden Wirtschaftsverkehr in der Stadt Stuttgart

Pressestimmen


Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.umwelt-protestzug-gegen-feinstaub.f3901680-1305-4dae-8074-0276752b504c.html

Europäische Presseagentur: http://www.en-a.de/lokale_nachrichten/demo_feinstaub_macht_krank-50696/ Das ist unsere Pressemitteilung, die hier allerdings verkürzt wieder gegeben wird.

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Unser Link zum Abfotografieren mit ihrem Mobiltelefon (dann müssen Sie den Link nicht tippen).