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Macht das Radfahren endlich sicherer!


Wer zählt noch die toten Radfahrer auf deutschen Straßen?

Der mit Sicherheit nicht letzte tote Radfahrer auf deutschen Straßen starb gestern in Hamburg als ein LKW-Fahrer ihn beim Rechts-Abbiegen übersah.

Rein statistisch stirbt jeden zweiten Tag ein Radfahrer auf deutschen Straßen. Viel an der Sicherheit hat sich bisher nicht verbessert. Diskutiert werden – mehr oder weniger öffentlich – die Radwegstreifen auf der Fahrbahn, um den Fahrradfahrer ins Blickfeld der Automobilisten zu führen. Diese werden vielerorts auch bereits umgesetzt, sprich gebaut. Diskutiert wird auch die Helmpflicht für Fahrradfahrer. Ein Helm hätte in diesem Fall allerdings wenig genützt.

Dabei wäre es sehr einfach, schon eine geänderte Ampelschaltung könnte dazu führen, dass Automobile und Radfahrer getrennt von einander die Straße überqueren. Wenn sowieso ein baulich von der Straße getrennter Fahrradweg auf oder neben dem Bürgersteig angelegt ist, womöglich noch mit Baumreihe und Parkplätzen zwischen dem Radweg und der Fahrbahn, dann ist eine zeitliche Trennung der Grünphasen angebracht. Bei Radwegstreifen auf der Fahrbahn ist dies dagegen nicht unbedingt notwendig.

Helmpflicht Ja oder Nein?


Wie macht man das Fahrradfahren sicherer? Viele Prominente, auch aus der Politik werben immer wieder für den Fahrradhelm. Sicher, ein Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen bei einem Sturz verhindern helfen, das gilt aber nicht nur für Radfahrer sondern auch bei Fußgängern. Nur würde niemand auf die Idee kommen, einen Fußgängerhelm zu fordern. Aber der Helm schützt eben nur den Kopf und macht das Fahrradfahren damit nicht wirklich sicherer. Außerdem kann er den Unfall nicht verhindern, nur dessen Auswirkungen. Um den Fahrradverkehr sicherer zu machen sollte alles getan werden, und je früher damit begonnen wird umso effektiver (Verursacherprinzip). Weiterlesen

Wie fahrradfreundlich ist Stuttgart?


Der ADAC hat im Oktober das Stuttgarter Radwegenetz und das anderer deutscher Großstädte getestet. Dabei sind ernüchternde Ergebnisse festgestellt worden.

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Es ginge auch anders – wenn man wollte


Fahrradverkehr in Stuttgart. Vom OB Kuhn nicht gerade gelobt, bezeichnete er doch unlängst den Bereich Bad Cannstatt als Todeszone für Radfahrer.

Aber was machen die anderen? Wie machen die es? Machen die es wirklich besser? Wenn man sich selbst als benachteiligt empfindet, dann schaut man ja gern sehnsüchtig auf andere, weil die es ja soooo viel besser haben. Also, schauen wir auf die anderen:

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