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Umweltfreundliche Mobilität ohne Auto!


Wir wollen die Repräsentanten der Deutschen Automobilindustrie stellen. Zentrale Kritik an den Gästen vom Handelsblatt ist, dass deren Produkte und deren Vorstellung von Mobilität keinen Beitrag dazu leisten international vereinbarte Klimaschutzziele zu erreichen. Das Gegenteil ist der Fall… Die deutsche Automobilindustrie ist ein Treiber des Klimawandels. Anstatt den Schaden, den sie durch den Betrug bei der Abgasreinigung begangen haben wieder gut zu machen, setzen sie auf die Aussicht milliardenschwerer Subventionen für die Umrüstung zu Elektroantrieben. Porsche treibt es mit seinem „Taycan“ auf die Spitze. Ein Ökologischer Hirnriss. Einziger Zweck der Produktion dieses Fahrzeugs ist, den VW-Flottenausstoß an CO2 zu drücken. Für die Klimabelastung aus der Stromerzeugung und die Umweltbelastung aus der Batterieherstellung sollen wieder andere bezahlen.

War es nicht Winfried Kretschmann, der sagte weniger Autos wären besser. So kämen wir einer Verhinderung der tödlichen Klimaerwärmung auf alle Fälle näher. Oder anders gefragt: Wenn umweltfreundliche Mobilität ohne Autos möglich ist, wer hindert uns daran das zu machen?

Der Ausschnitt stammt von SWR.de vom 20.07.2018, der Artikel ist leider nicht mehr verfügbar.

Grenzwerte für Luftschadstoffe


Gesetzliche Grenzwerte vs. Richtwerte Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Quelle des Originalartikels ist Feinstaub Esslingen

jeweils µg/m3 im Jahresmittel EU USA Schweiz WHO
Stickstoffdioxid NO2 40 100 30 40
Feinstaub < 10µm (PM10) 40 20* 20 20
Feinstaub < 2,5µm (PM2.5) 25 12 10 10

*Gilt für Kalifornien. National gilt nur noch ein Grenzwert für die schädlicheren PM2.5

Die Tabelle zeigt, dass die Schweiz und die USA strengere Grenzwerte zum Schutz ihrer Bevölkerung festgelegt haben. Die Grenzwerte in der EU führen zu einer etwas verschobenen Diskussion. Feinstäube sind schädlicher als NO2. Fahrbeschränkungen müsste es zuerst wegen viel zu hoher Feinstaubkonzentrationen in deutschen Städten geben. Durch lasche EU-Feinstaubgrenzwerte (die von der WHO kritisiert werden) entsteht das falsche Bild, dass die Feinstaubbelastung verschwunden sei. Bei NO2 ist die EU hingegen zurecht der WHO-Richtlinie gefolgt. Der NO2-Grenzwert kann aber in vielen deutschen Städten durch den hohen Dieselanteil der Fahrzeugflotte und durch die kriminelle Energie von Autokonzernen nicht eingehalten werden.

Weiterlesen auf Feinstaub Esslingen

Die Grenzwerte der Luftschadstoffe sind gut begründet.


Die Grenzwerte der Luftschadstoffe sind gut begründet.

Quelle:

 

Verkehrswende ist das Ziel


Die aktuelle Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Fahrverboten, ob die Luftschadstoffe an der richtigen Stelle gemessen werden, ob die Luftschadstoffe wirklich Schadstoffe sind oder nicht, geht an dem eigentlichen Ziel, der Verkehrswende, völlig vorbei.

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Umweltinitiativen fordern Rücktritt von FDP-Fraktionssprecher Rülke


Öffentliches Anschreiben an den Fraktionsvorsitzenden der FDP, Herrn Dr. Rülke
Forderung des Rücktritts von Herrn Fraktionssprecher Rülke wegen seines Angriffs auf den Rechtsstaat –
Grundlage: 67. Sitzung des Landtags Baden-Württemberg am 18. Juli 2018, Debatte zum Fahrverbot

Ihre Rede als Fraktionssprecher der FDP/DVP am 18.7. ist das Lehrbeispiel einer politischen Rede, die viel Polemik aber wenig sachliche Substanz bot [Anmerkung BI Neckartor: Der Stuttgarter Fahrverbots-Richter habe „Allmachtsfantasien“]. Wie in der Politik leider üblich, wurde von der eigenen Verantwortung abgelenkt, wichtige Fakten unterschlagen, die eigentlichen Probleme nicht benannt – dafür versucht der Öffentlichkeit einen Sündenbock zu benennen. Weiterlesen

PM des Bündnisses „Verkehrswende jetzt“ zum Strategiedialog-Automobilwirtschaft am 20. Juli 2018


Kretschmann hat die Autoindustrie angehündelt

Presseerklärung des Bündnisses Verkehrswende jetzt! Vom 22.7.18
Das Stuttgarter Bündnis Verkehrswende jetzt! („weniger Autos – mehr Lebensqualität“) hat den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in ungewöhnlich scharfer Form für seine Rolle beim Strategiedialog zur Verkehrswende in Stuttgart kritisiert. Weiterlesen

PM der BI N zum Strategiedialog-Automobilwirtschaft am 20. Juli 2018


Strategiedialog-Automobilwirtschaft am 20. Juli 2018
Wir müssen draußen bleiben!

Dieser Strategiedialog findet erwartungsgemäß ohne Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft in den Messehallen am Stuttgarter Flughafen statt. Dies geschieht in voller Absicht weit weg von den Menschen der Stuttgarter Innenstadt. Die Landesregierung und die Arbeitsgruppen der verschiedenen Ministerien möchten sich dort ungestört mit den Bossen der heimischen Automobilwirtschaft über die Zukunft dieser Branche unterhalten. Es ist die Branche, die wie keine andere für weltweiten Betrug und Umweltzerstörung steht. Eine Branche, deren Produkte unser Klima zerstören, unsere Atemluft vergiften und uns den Platz zum Leben nehmen. Mobilität, die tötet, ist keine gute Mobilität. Weiterlesen