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Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse bei der 297. Montagsdemo | Bei Abriss Aufstand


via Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse bei der 297. Montagsdemo | Bei Abriss Aufstand.

Videos der 297. Montagsdemo sind auf Bambuser (von PeterP), CamS21 und auf Youtube (von Volker Teichert).

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Bilder und Video zur Montagsdemo


Hier finden Sie Bilder und ein Video zur Montagsdemo vom 4.5.2015 gegen Stuttgart21 auf der wir den Zusammenhang zwischen dem unsäglichen Megaprojekt S21 und der aktuellen Feinstaubbelastung und warum diese auch in den nächsten Jahren bei Verwirklichung von S21 nicht sinken wird, dargestellt haben. Darüber hinaus belasten uns weitere Luftschadstoffe wie Kohlenmonoxid und -dioxid und die Stickoxide. Weitere Informationen zu diesen Themen, den Ursachen dafür, den geplanten Maßnahmen der verantwortlichen Politik, zu den aktuellen Verkehrsprojekten, aktuellen Bauprojekten und natürlich auch zu S21 finden sie hier auf dieser Seite. Weiterlesen

Rede der Montagsdemo 04.05.2015


Rede Montagsdemo 04.05.2015 Weiterlesen

Auswirkungen der Stadtbahnunterbrechung auf den Stuttgarter Osten


Der Stuttgarter Osten ist auch von S21-Baustellen betroffen. Direkt durch die Wangener Tunnelbaustelle und indirekt durch den LKW-Verkehr zum Betonwerk im Hafen und den Abtransport von der Schloßgartenbaustelle, der auch über B14 und B10 erfolgt und indirekt auch durch den Baustellenausweichverkehr, der bei Stau auf der B10 und B14 durch Ost fährt. Aber auch die Unterbrechung der Stadtbahnlinien trifft den Stuttgarter Osten voll.

Hier ein Beitrag aus dem Parkschützer-Forum, zwar aus Sicht der Oberen Neckarvororte, aber genauso zutreffend für den Osten, da die U4 und U9 auch durch den Osten fahren.

„Die Auswirkungen des Bahnprojekts Stuttgart 21 sind ab dem kommenden Jahr auch für die Fahrgäste der Stadtbahnen in den Oberen Neckarvororten zu spüren. Insgesamt über drei Jahre sind die wichtigen Verbindungslinien in die Innenstadt der Stadtbahnen U 4 und U 9 zeitweise unterbrochen. Grund ist der Umbau der Haltestelle „Staatsgalerie“. Das heißt: Die Fahrgäste müssen Umwege in Kauf nehmen.“

‚Neue‘ Erkenntnisse aus dem Artikel der Cannstatter Zeitung vom 24.4.2015:

– Im ersten Bauabschnitte ist die Strecke der Stadtbahnlinie U 4 zwischen den Haltestellen „Staatsgalerie“ und „Charlottenplatz“ unterbrochen. Fahrgäste aus Untertürkheim müssen am Neckartor umsteigen. Erst wieder vom Charlottenplatz aus verkehrt die dann eingerichtete neue Linie U 24 bis zur Endhaltestelle Hörderlinplatz. —> Bauabschnitt 1 Linie U24 von Charlottenplatz bis Hölderlinplatz

– Auch die Weiterführung der Linie U 4 bis zum Hauptbahnhof sei nicht möglich. „Mit fünf Stadtbahnlinien ist die Kapazität der Tunnelröhre bereits ausgeschöpft“, erklärte Reichle. —> U4 kann aus Kapazitätsgründen nicht über den Hauptbahnhof geleitet werden.

– Die vorbereitenden Maßnahmen hätten bereits begonnen, mit den ersten Auswirkungen auf den Fahrplan sei dann ab Pfingsten 2016 zu rechnen. —> Stadtbahnunterbrechung Bauabschnitt 1 ab Pfingsten 2016. —> Bauabschnitt 1 Dauer 16 Monate

– nach einer Bauzeit von 16 Monaten werde dann ab Sommer 2017 mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen, der sich voraussichtlich bis 2019 hinziehen wird. —> Zweiter Bauabschnitt von Sommer 2017 bis 2019.

– von einer Unterbrechung betroffen ist in diesem Zeitraum die U 9. Diese kann von der Haltestelle „Staatsgalerie“ nicht über den Hauptbahnhof verkehren und fährt von Hedelfingen bis zum Südheimer Platz. Als Gegenstück wird die neue U 29 vom Hauptbahnhof bis Botnang eingerichtet. —> Bauabschnitt 2 U29 von Hauptbahnhof bis Botnang —> U9 über Charlottenplatz bis Südheimer Platz

– Die SSB habe versucht, anhand der vorhandenen Fahrgastströme die bestmögliche Betriebsform zu finden, ohne dass Kunden auf die SBahn ausweichen müssten, betonte Reichle —> die SSB hat Fahrgastströme untersucht —> diese Betriebsform ist laut SSB die bestmögliche.

Weitere Informationen zum Stadtbahnchaos hier.

Bürgerarbeit bei der Bahn


Mit Bürgerarbeit bezeichnet man im Allgemeinen ehrenamtliche Tätigkeiten zum Gemeinwohl, für die kein regulärer Arbeitsmarkt besteht.

Nun setzt die Bahn anscheinend vermehrt auf ehrenamtliche Bürger, die Schäden an Bahnhöfen melden und auf Sauberkeit achten sollen. Im VVS-Gebiet gibt es schon 47 solcher ehrenamtlichen Helfer. Quelle: BAA

Generell ist natürlich nichts dagegen zu sagen, dass sich Bürger engagieren und auf ihre Umwelt achten. Auch die Stadt Stuttgart bietet ihren Bürgern mit den „Gelben Karten“ an, sich zu beteiligen und Schäden, Verschmutzungen an die Stadt zu melden oder auch um allgemeine Fragen zu stellen.

Wenn Bürger aber dauerhaft als Helfer eingesetzt werden bzw. wenn ihr Engagement quasi erwartet und eingeplant wird – somit also reguläre „Hausmeister-„Stellen (heute neudeutsch „Facility Manager“) in den Bahnhöfen (siehe oben), Reinigungs- und Lehrerstellen in Schulen oder in anderen öffentlichen Einrichtungen, etwa bei der Stadt, gestrichen werden – ist etwas faul. Dann wird nämlich Bürgerarbeit als Ersatz für reguläre Arbeitsplätze eingesetzt und ist damit ein Mittel, um zu sparen – auf Kosten der Bürger.

Wollt Ihr so lange so viel Chaos?


„Wer in ein über viele Jahrzehnte gewachsenes Stadtbahnnetz massiv eingreift – und nicht irgendwo am Rand etwa mal einen Kilometer stilllegt – sondern mitten im Netz an den strategischen Knoten zwei Teilstücke – tunnelbaubedingt – aus dem Netz nimmt, umfahren lässt, der wird sein blaues Wunder erleben, was auf der Nachfrageseite passiert.

Es wird in der Tat Chaos geben, nicht nur das Chaos, dass die Umlenkung kapazitativ nicht geschafft wird, sondern es wird ein Chaos geben, weil die, die es angeht, die mit diesen Verkehrsmitteln fahren wollen, ihre wie wir Fachleute sagen „mental map“, ihr Bild von der Stadt im Kopf haben und ständig vor die Wand laufen werden, weil sie dauernd umgeleitet werden, weil dieses Stadtbahn-Chaos nicht verdaubar sein wird, weil wir viele viele Umsteigeeffekte im größeren Radius hier vom öffentlichen Verkehr auf die Straße kriegen werden und weil das bautechnisch ohnehin drohende Verkehrschaos auf der Straße um diesen Teil von Verkehrschaos potenziert werden wird.

Fröhliche Zeiten kann das nur bedeuten und da ist nun wirklich die Frage in Richtung Rathaus: Wollt Ihr das? Wollt Ihr so lange so viel Chaos?“

Quelle: Heiner Monheim auf der 216. Mpntagsdemo

Im Rahmen der Kampagne „Für unsere Stadtbahn!“ informiert die Bewegung gegen Stuttgart 21 die Öffentlichkeit seit Monaten über die neuerdings geplanten Stadtbahn-Streckensperrungen auf zwei zentralen Abschnitten. Für die S21-Bauarbeiten soll die vielbefahrene Verbindung zwischen Charlottenplatz und Staatsgalerie für 9 Monate gesperrt werden, die wichtige Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Staatsgalerie soll sogar 26 Monate gesperrt werden. Die S21-Planfeststellung sieht lediglich eine zweiwöchige Sperrung während der Ferienzeit vor – im Interesse der Fahrgäste muss die SSB darauf bestehen, dass die DB AG sich daran hält.

„Um S21-Planungsfehler zu kompensieren, droht die Bahn der Stuttgarter Stadtbahn mit jahrelangen Streckensperrungen auf gleich zwei Hauptstrecken mitten in der Innenstadt – und die SSB regt sich über Info-Flyer auf,“ sagt Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, die die Stadtbahn-Kampagne mit tragen. „Das Hauptproblem für die SSB sind nicht unsere Infoblätter, sondern eben die drohenden Streckensperrungen, die die SSB ja auch in vollem Umfang bestätigt. Wenn der SSB wirklich am Wohlbefinden ihrer Fahrgäste gelegen wäre, müsste sie entschieden gegen die Pläne der Deutschen Bahn vorgehen, die so gravierende Streckensperrungen und Umleitungen im sowieso schon ausgelasteten Stadtbahnnetz zur Folge haben. Verkehrsexperten sprechen in mehrfacher Hinsicht vom Stadtbahn-Chaos: die Kapazität reicht nicht, wichtige Verbindungen fehlen und die Fahrgäste finden sich bei all den geplanten Umleitungen nicht mehr zurecht. Dagegen muss die SSB endlich etwas unternehmen, z.B. Einspruch gegen die 14. Planänderung einlegen!“

Quelle: BAA

S wie zu spät


Die beiden Berufspendler und Nahverkehrsexperten Peter Landgraf und Andreas Kegreiß machen sich zusammen mit dem Regisseur Hermann G. Abmayr vom Bahnhof Gültstein (Vorort von Herrenberg) mit der Regionalbahn auf den Weg nach Stuttgart. Zuerst fahren sie mit der Ammertalbahn von Gültstein nach Herrenberg und steigen dann um in die S-Bahn S1 Richtung Stuttgart Hauptbahnhof. Bereits in Österfeld hat die S1 4 Minuten Verspätung obwohl die bisher angefahrenen Haltestellen nur wenig frequentiert werden.

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