Schlagwort-Archive: Dieselgate

Blaue Plakette auf Eis gelegt


Wir berichteten über die Pläne, ab 2017 eine blaue Plakette einzuführen als Verschärfung der Umweltzonen. Die bereits umgesetzten roten, gelben und grünen Plaketten haben bisher nicht zu einer deutlichen Reduzierung der Stickoxide in deutschen Großstädten geführt. Deswegen unterstützten bereits 2014 verschiedene Umweltverbände wie BUND, NABU und Deutsche Umwelthilfe die Idee einer blauen Plakette um Fahrzeuge mit besonders niedrigem Stickoxidausstoß zu kennzeichnen. Weiterlesen

Diesel-Abgase töten


Kopie der Rede von Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), auf der 320. Montagsdemo am 2.5. 2016

Bilder von der Demo, fotografiert von Ulli Fetzer

Video von der Demo (sehenswert, da Jürgen Resch viele Punkte – vor allem die Aspekte zu Stuttgart21 – in der Rede deutlicher ausgeführt hat als auf dem Papier) von Volker Teichert.

Weitergehende Informationen zum Thema Baumaschinen und Rußfilter: Artikel 1 der SWP, Artikel 2 der StZ und Artikel 3 erschienen bei Heise. OB Kuhn hat vor einigen Jahren passend dazu den Einsatz von elektrischen Baumaschinen propagiert. Informationen zu Dieselgate laufend aktualisiert in den Medien.

 

Liebe Mitstreiter für eine umwelt- und menschenverträgliche Verkehrspolitik,

im April 2010 fand in Kalifornien ein Frühstück statt, an dem Angela Merkel, Arnold Schwarzenegger und Mary Nichols, Direktorin der kalifornischen Luftreinhaltebehörde CARB teilnahmen. Weiterlesen

Gründe, die gegen eine E-Auto-Prämie sprechen


Wie der Spiegel und andere Medien melden, ist die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossene Sache. Weiterlesen

Presseschau Dieselgate


Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe: Deutsche Umwelthilfe: Bundesverkehrsminister Dobrindt verhindert Aufklärung des Diesel-Abgasskandals und hilft Autokonzernen zum Schaden der Bürger. Weiterlesen

Neues von Dieselgate, Presseschau


Parteien im Stuttgarter Gemeinderat kritisieren OB Kuhn und sein Konzept des Feinstaubalarms. Die CDU möchte den Feinstaubalarm am liebsten abschaffen, auch die SPD hält ihn für einen Rohrkrepierer. Die Linke dagegen kritisiert die Maßnahmen und plädiert für sofortige Fahrverbote und eine stärkere Förderung des Ausbaus des ÖPNV. Weiterlesen

Neues von Dieselgate, Presseschau


Eine kleine Presseschau zum Dieselgate-Skandal.

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Einschüchtern und drohen


Siehe auch den vorhergehenden Artikel Beschwichtigen und vernebeln zum Diesel-Gate, der immer abstrusere Ausmaße annimmt.

Die deutsche Umwelthilfe und das Magazin Frontal21 haben ein schweizer Prüflabor mit einem Abgastest beauftragt. Dabei wurde festgestellt, dass

ein Mercedes- und ein BMW-Fahrzeug den zulässigen Grenzwert einhielten, wenn ein Prüfzyklus im Labor gefahren wurde. Als der identische Zyklus auf der Straße nachgefahren wurde, stieg der Wert auf etwa das Dreifache an. Ähnlich verhielt sich ein VW, der über eine Abschalteinrichtung verfügt, die die Abgasreinigung auf der Straße teilweise deaktiviert. (Quelle TAZ)

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Beschwichtigen und vernebeln


Der RBB hat am Donnerstag, den 10. Dezember einen Beitrag zum VW-Skandal gesendet. Wir zitieren daraus (Quelle für alle kursiv geschriebenen Stellen ist RBB Kontraste, C. Humbs und M. Pohl, 2015), den vollständigen Beitrag können Sie in der Mediathek sehen oder auf der Seite vom RBB nachlesen, Verknüpfung oben.

Wie Politik und Behörden VW schützen

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Aktueller Pressespiegel zum Thema Feinstaub und Stickoxide


Der SWR meldet, dass die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mehrere deutsche Städte verklagt hat, da diese die vorgeschriebenen Grenzwerte für Luftschadstoffe nicht einhalten. Die DUH kritisiert die steigende Zahl schmutziger Diesel-PKW, die nicht funktionierende Abgastechnik (siehe dazu die Meldungen im Zusammenhang mit dem sogenannten „Diesel-Gate“-Skandal) und auch die schlechte Bilanz vieler Nahverkehrsbusse. Berlin zum Beispiel hat sich diesem Problem angenommen und rüstet die Nahverkehrsbusse der Berliner Verkehrsgesellschaft mit Katalysatoren, die nach dem Prinzip der selektiven katalytischen Reduktion arbeiten, nach. Kommentar von Thomas Braun auf StZ zu der Klage der DUH: „So langsam wird es brenzlig“: Weiterlesen

Kriminalgeschichte in Stuttgart – schlechtmensch.


VW – verrückte Welt, verrücktes Württemberg.

Die Drahtzieher des eingestandenen Abgas-Betruges kommen alle gemütlich aus unserer stolzen Region Stuttgart. Entweder direkt aus Stuttgart wie der VW-Mehrheitseigentümer, der aktuelle VW-Chef und der Softwarelieferant oder aber aus dem Vorörtchen Leonberg wie der frühere VW-Chef. Alle gemeinsam und alle einzeln haben es nicht verhindern können oder wollen, dass mehr als zehn Millionen Kunden betrogen wurden, und Hunderte Millionen Menschen über Jahre die Abgase der selbst deklarierten Fahrzeuge einatmen mussten.

Das wäre normalerweise ein Aufreger.

Aber momentan ist alles kein Problem in diesem Land, gemessen an der Aufregung um ein abgesagtes Freundschafts-Länderspiel.

via Kriminalgeschichte in Stuttgart – schlechtmensch..