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Das Märchen vom ökologischen Nahverkehr


Der Nahverkehr oder auch ÖPNV wird oft als schlagkräftiges Argument gegen Umweltzerstörung und Luftverschmutzung genannt. Es klingt ja auch logisch, mehrere hundert Personen gleichzeitig in einer Straßenbahn oder einem Regionalzug sparen eine ganze Menge Fahrzeugbewegungen und damit auch Verbrauch an nicht regenerierbaren Energiequellen ein, tragen somit zu weniger Luftverschmutzung bei und schonen Anwohner durch weniger Lärm, Stau und Dreck. Auch Busse sind im Vergleich zu einzeln gefahrenen Personenfahrzeugen sparsamer im Verbrauch. Bei einem Besetzungsgrad von durchschnittlich 1,3 Personen in deutschen Fahrzeugen macht sich eine Passagierzunahme im ÖPNV direkt auf der Straße bemerkbar. Und genau da liegt der Haken!

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Mit SSB-Vorstand und Stuttgart 21-Fan Arnold aufs regionale Abstellgleis


Von Fritz Möbius, gefunden bei S21-Irrtum.

Der Technische Vorstand der Stuttgarter Straßenbahnen AG, Arnold, hat am 02.01.2014 in der Stuttgarter Zeitung ein Interview zur Zukunft des öffentlichen Schienenverkehrs in der Region Stuttgart gegeben. Wir wollen dieses Interview heute in diesem Blog analysieren, gerade auch im Hinblick auf Stuttgart 21.

Kapitelüberschriften:

  • Stuttgart 21 wird gezielt verschwiegen
  • Die Dominanz von Arnold und die Blässe der Verkehrsexperten in der Region Stuttgart sind zwei Seiten derselben Medaille
  • Die Stuttgarter S-Bahn soll als Einzige nicht weiter wachsen
  • Das Produkt der Express-S-Bahn ist Arnold anscheinend unbekannt
  • Die zweite Stammstrecke der Stuttgarter S-Bahn verläuft garantiert nicht durch den Schlossgarten
  • Der Regionalbahnhof Vaihingen – eine Gefahr für Stuttgart 21

Gesamtbewertung

Das Arnold-Interview zum Nahverkehr in der Region Stuttgart ist auffallend schwach und aussageleer. Zum großen Teil ist dies auf die Befangenheit von Arnold im Hinblick auf Stuttgart 21 zurückzuführen. Das jahrzehntelange Stuttgart 21-Engagement von Arnold engt ihn jetzt so sehr ein, dass er keine Perspektive für den öffentlichen Verkehr in der Region Stuttgart mehr entwerfen kann.

Der Unterschied zwischen der Aufbruchstimmung in den zur Region Stuttgart im Wettbewerb stehenden Regionen und der Destruktivität und Perspektivlosigkeit des Arnold-Interviews ist jedenfalls augenfällig. So langsam sollte es auch dem letzten Politiker und Beamten dämmern, dass hier in der Region Stuttgart irgend etwas nicht stimmt. Können wir bald auf die ersten Mutigen hoffen, die nach vorne treten und eine Perspektive aufzeigen, wie der Verkehrskarren der Region Stuttgart aus dem Dreck gezogen werden kann?

Der ganze Artikel ist hier zu lesen.