Schlagwort-Archive: Fahrradwege

Feuerbach III


Wir berichteten bereits in Teil II und Teil l über die schlechte Radverkehrsinfrastruktur auf der Hauptradroute 6 in Feuerbach. Und in diesem Artikel berichteten wir über die Radwege an der Baustelle Roserareal. Die untere Baustelle (gegenüber der Pöchlarner Straße) ist inzwischen fast vollständig beendet und aufgeräumt. Lediglich an der Ecke Gernotstraße wird noch ein Haus gebaut und dort ist der Gehweg noch gesperrt. Weiterlesen

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PM zur Gründung der Stuttgarter Fuss-Gruppe


Pressemitteilung der BÜRGERINITIATIVE NECKARTOR, Stuttgart, 5. Juli 2016

Fußverkehr in Stuttgart hat keine Lobby.
Das soll sich jetzt ändern.

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Wie breit darf/ muss ein Gehweg sein?


Vorausgegangen ist diesem Artikel ein Schreiben von FUSS e.V. zur Förderung des Fußverkehrs.

Aufgrund der illegalen Gehwegparkerei und des weiterhin hohen Drucks in den Wohnvierteln entsteht immer wieder Streit um den Verkehrsraum Straße. Die Autos müssen irgendwo parken, man muss ja schließlich zur Arbeit (O-Ton eines Anwohners) während die Fußgänger – zu Recht – mehr Sicherheit und Schutz für sich reklamieren. Und auch die Radfahrer sprechen hier mehr wie ein Wort mit.

Deshalb die berechtigte Frage: Wie breit darf oder muss ein Gehweg sein? Weiterlesen

Wie gravierend ist das Stickoxid-Problem?


Die deutsche Umwelthilfe hat im Stuttgarter Talkessel Messungen gemacht, um damit ihre Klage gegen die Stadt Stuttgart zu untermauern. Sie hat am Hauptbahnhof, an der Römer-Schule, am Stöckach vor dem Zeppelingymnasium, vor dem Kindergarten der Lukasgemeinde in der Schwarenbergstraße und vor dem Katharinenhospital gemessen. Dabei sind vor allem die Busse der SSB (bis zu 1200 Mikrogramm bei einem älteren Modell) auffällig gewesen und Personen-KFZ der neueren Baureihen bekannter Hersteller (der Artikel nennt Opel mit bis zu 400 Mikrogramm in Fahrt, 1000 Mikrogramm beim Anfahren).

Die Wirkung von Stickoxiden ist hier beschrieben. Weiterlesen

Besserwisser vs. Mehrheit


Original veröffentlicht auf Mobilogisch.

Organisierte, informierte, schnelle und routinierte Radelnde wollen auf der Fahrbahn fahren. Sie wissen um die Gefahren der üblichen Radwege auf Gehwegniveau. Konzentriert haben sich diese Radler folgerichtig auf die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht. Doch wenn man in den Städten unterwegs ist, sieht man nur wenige Radelnde auf der Fahrbahn, die große Mehrheit fährt auf Radwegen, unabhängig von deren rechtlichem Status und ihrer Qualität. Und sie fahren auf den Gehwegen. Kämpft hier eine kleine Minderheit für ihre privaten Vorteile? Oder ist die Mehrheit einfach zu doof?

Ein Beleg für die letzte These mag das Ergebnis einer Befragung von Radfahrer/innen und Autofahrer/innen im Jahr 2013 durch die Unfallforschung der Versicherer UDV sein: 85 Prozent der Antwortenden meinten, ein Radweg müsse immer benutzt werden. In der Befragung der UDV zogen auch sieben von zehn Radelnden prinzipiell Radwege gegenüber Radfahrstreifen vor und fühlen sich darauf sicher. Zu ihrer Ehrenrettung muss gesagt werden, dass die meisten von ihnen immerhin fahrbahnnahe Radwege ohne Sichthindernisse zwischen Fahrbahn und Radweg wünschten.

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Der Gehweg wird zur Logistikfläche


Dass der Geh- /Radweg mitunter zum Parkplatz umfunktioniert wird, darüber haben wir bereits berichtet. Dass Lieferdienste den Gehweg als Parkplatz benutzen um schnell mal eben was abzuliefern ist gegenüber der Gesellschaft und den anderen Verkehrsteilnehmern nicht minder asozial. Lieferdienste stehen unter Druck, zeitlich und finanziell. Das ist ein Grund für dieses Verhalten, aber keine Rechtfertigung. Weiterlesen

Komfortable Fahrrad-Infrastruktur –


Begrüßenswerte Fahrradprojekte via Komfortable Fahrrad-Infrastruktur –.

1. Verschnaufpause, ohne Abzusteigen

Design für Alle findet man in Kopenhagen. An vielen Ampeln sind keine Haltestangen angebracht, die nur das Festhalten mit der Hand erlauben, sondern ganze Gitter mit Fußstütze, die sogar das Abstellen der Füße erlauben. Weiterlesen