Schlagwort-Archive: Fahrradwege

Mehr Platz bedeutet normal viel Platz


Platz 9 im europäischen Vergleich für Stuttgart


Im europäischen Vergleich Sootfree Cities hat Stuttgart mit 71% oder C- den 9. Platz erreicht. Freuen kann sich die Stadt darüber allerdings nicht, wurden hier doch die Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaubemissionen beurteilt. Zürich (89% oder B+), Kopenhagen, Wien, Stockholm, Berlin, Helsinki, London und Paris belegen die Plätze 1 bis 8. Amsterdam folgt Stuttgart auf Platz 10. Je niedriger die Prozentangabe ist, umso besser ist das Ergebnis. Es besteht also nicht wirklich Grund zur Freude.

Gründe für die Beurteilung, die hier als PDF in deutscher Sprache gelesen oder gespeichert werden kann:
+ Einfahrbeschränkungen (seit 1.1.2012 nur noch grüne Umweltplakette) inkl. Kontrolle auch des ruhenden (parkenden) Verkehrs auf Einhaltung dieser Einfahrbeschränkung
+ Nachrüstung städtischer Fahrzeuge
+ Ausbau ÖPNV mit günstigem Job-Ticket
+ Förderung Radverkehr
keine Filterpflicht für Baumaschinen
weiterhin keine Unterschreitung der Grenzwerte für PM10

Die vollständige Beurteilung kann hier nachgelesen werden, allerdings auf englisch, alle anderen Platzierungen sind hier nachzulesen.

Artikel im Spiegel zum Thema

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Sahniges Dankeschön!


Wie viel Platz braucht eigentlich ein Fahrrad?


Kopiert von Radelmädchen.

Und wie gerecht ist  die Flächenverteilung des Straßenraumes deutscher Großstädte im Verhältnis zur Nutzung? Weiterlesen

Kein Raum für Radfahrer


Fritz Kuhn in seinem Wahlprogramm zur OB-Wahl im Jahr 2013:

schnellen Ausbau der Radwege, zu einem richtigen Netzwerk ohne Lücken. Das Fahrrad muss gleichwertig zum Auto behandelt werden.

In seiner Antrittsrede sprach er dann außerdem noch von

20% weniger Straßenverkehr in der Innenstadt.

Die angekündigte Maßnahme, die letzten kostenlosen knapp 200 Innenstadtparkplätze auf einheitliche 3,70 € pro Stunde umzustellen wird umgesetzt. Andere Wahlversprechen konnte er aber bis jetzt (fast 2 Jahre!) nicht umsetzen. So ist der Ausbau des Fahrradwegenetzes immer noch Stückwerk. Es gibt zwar Leuchtturmprojekte, wie den Ausbau des Radwegs auf der Waiblinger Straße (der übrigens als Ausgleichs- und Rückbaumaßnahme zur B14 schon seit vielen Jahren versprochen war aber nie umgesetzt wurde) oder die elektrisch angetriebenen Fahrräder der Bahn, die in der Innenstadt an mehreren Punkten ausgeliehen werden können. Weiterlesen

Macht das Radfahren endlich sicherer!


Wer zählt noch die toten Radfahrer auf deutschen Straßen?

Der mit Sicherheit nicht letzte tote Radfahrer auf deutschen Straßen starb gestern in Hamburg als ein LKW-Fahrer ihn beim Rechts-Abbiegen übersah.

Rein statistisch stirbt jeden zweiten Tag ein Radfahrer auf deutschen Straßen. Viel an der Sicherheit hat sich bisher nicht verbessert. Diskutiert werden – mehr oder weniger öffentlich – die Radwegstreifen auf der Fahrbahn, um den Fahrradfahrer ins Blickfeld der Automobilisten zu führen. Diese werden vielerorts auch bereits umgesetzt, sprich gebaut. Diskutiert wird auch die Helmpflicht für Fahrradfahrer. Ein Helm hätte in diesem Fall allerdings wenig genützt.

Dabei wäre es sehr einfach, schon eine geänderte Ampelschaltung könnte dazu führen, dass Automobile und Radfahrer getrennt von einander die Straße überqueren. Wenn sowieso ein baulich von der Straße getrennter Fahrradweg auf oder neben dem Bürgersteig angelegt ist, womöglich noch mit Baumreihe und Parkplätzen zwischen dem Radweg und der Fahrbahn, dann ist eine zeitliche Trennung der Grünphasen angebracht. Bei Radwegstreifen auf der Fahrbahn ist dies dagegen nicht unbedingt notwendig.


Transport mit Lastenrädern


Möglichkeiten zum Lastentransport mit Fahrrädern.

Zur Quelle gelangen sie über das jeweilige Bild.

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Helmpflicht Ja oder Nein?


Wie macht man das Fahrradfahren sicherer? Viele Prominente, auch aus der Politik werben immer wieder für den Fahrradhelm. Sicher, ein Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen bei einem Sturz verhindern helfen, das gilt aber nicht nur für Radfahrer sondern auch bei Fußgängern. Nur würde niemand auf die Idee kommen, einen Fußgängerhelm zu fordern. Aber der Helm schützt eben nur den Kopf und macht das Fahrradfahren damit nicht wirklich sicherer. Außerdem kann er den Unfall nicht verhindern, nur dessen Auswirkungen. Um den Fahrradverkehr sicherer zu machen sollte alles getan werden, und je früher damit begonnen wird umso effektiver (Verursacherprinzip). Weiterlesen

Oh, da kommt Arbeit auf uns zu!


Mit diesem Argument scheinen die Ordnungsämter die Falschparkerproblematik zu verharmlosen, das zumindest sagt der Erfinder der Wegeheld-App Heinrich Strößenreuther im Interview mit der Schwäbischen.