Schlagwort-Archive: Feinstaubalarm

Grenzwerte für Luftschadstoffe


Gesetzliche Grenzwerte vs. Richtwerte Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Quelle des Originalartikels ist Feinstaub Esslingen

jeweils µg/m3 im Jahresmittel EU USA Schweiz WHO
Stickstoffdioxid NO2 40 100 30 40
Feinstaub < 10µm (PM10) 40 20* 20 20
Feinstaub < 2,5µm (PM2.5) 25 12 10 10

*Gilt für Kalifornien. National gilt nur noch ein Grenzwert für die schädlicheren PM2.5

Die Tabelle zeigt, dass die Schweiz und die USA strengere Grenzwerte zum Schutz ihrer Bevölkerung festgelegt haben. Die Grenzwerte in der EU führen zu einer etwas verschobenen Diskussion. Feinstäube sind schädlicher als NO2. Fahrbeschränkungen müsste es zuerst wegen viel zu hoher Feinstaubkonzentrationen in deutschen Städten geben. Durch lasche EU-Feinstaubgrenzwerte (die von der WHO kritisiert werden) entsteht das falsche Bild, dass die Feinstaubbelastung verschwunden sei. Bei NO2 ist die EU hingegen zurecht der WHO-Richtlinie gefolgt. Der NO2-Grenzwert kann aber in vielen deutschen Städten durch den hohen Dieselanteil der Fahrzeugflotte und durch die kriminelle Energie von Autokonzernen nicht eingehalten werden.

Weiterlesen auf Feinstaub Esslingen

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VG Stuttgart setzt gegen das Land BW ein Zwangsgeld von 10.000 Eur fest


Presseerklärung

Rechtsanwälte Kugler, Spätgens und Hünefeld
Landhausstr. 68
70190 Stuttgart

Mit Beschluss vom 22. August 2018 [Anm. BI Neckartor: Datum hinzugefügt]  setzt das Verwaltungsgericht Stuttgart gegen das Land Baden-Württemberg wegen Nichterfüllung des Vergleichs vom 26.04.2016 (Reduzierung der Verkehrsmenge am Neckartor um 20% an Tagen des Feinstaubalarms) ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 € fest. Das Zwangsgeld muss innerhalb von 2 Wochen bezahlt werden. Weiterlesen

Bild

Feinstaubfilter


Siehe auch: Der Genuß von Stuttgarter Luft führt zu vorzeitigem Ableben

Gehst du nach Stuttgart?


Siehe auch: Der Genuß von Stuttgarter Luft führt zu vorzeitigem Ableben

Videos, Bilder und Reaktionen zur Demo am Donnerstag


Video der Tagesschau vom 11. Januar (ab Minute 13:33)

Bilder vom Reporter der Straße

Die Rede von Jürgen Resch als Audiodatei von Deutschlandradio

Das Video zur Rede von Dr. Angelika Linckh von Flügel TV , die Rede als PDF bei BAA

Regio-TV: Demo für saubere Luft

StN: 300 Menschen gehen am Neckartor auf die Straße

StZ: Protest gegen die Untätigkeit der Regierung

Pressemitteilung von Robin Wood mit Bildern

Bild von Robin Wood

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Gesprächsrunde beim SWR zum Thema: „Mal ehrlich, … ersticken wir am Verkehr?“ u. a. mit Manfred Niess und Fritz Kuhn (Anmerkung: die Sendung vom 10. Januar wurde vor der Demo aufgenommen). Hinweis: Die Sendung kann erst aufgerufen werden, wenn das entsprechende Datum mit den Pfeilen ausgewählt wurde.

Bilder von Roland Hägele

Vorankündigung für Fahrverbote


Luftschadstoffe in hohen Konzentrationen machen krank, sind tödlich.
Deshalb hat der europäische Gesetzgeber Grenzwerte festgelegt, die
nicht dauerhaft überschritten werden dürfen. Es liegt in der Verantwor-
tung der nationalen Regierungen und Behörden diese gesetzlichen Vor-
gaben umzusetzen. In Stuttgart und in vielen anderen Städten Deutsch-
lands werden diese Vorgaben seit Jahren nicht erfüllt. In Stuttgart werden
sogar deutschlandweit die höchsten Überschreitungswerte gemessen.

Heute ist es die Landesregierung unter Kretschmann und Strobel, die die
einzig schnell wirkende Maßnahme gegen den gesetzeswidrigen Dauer-
zustand verhindert. Diese Maßnahme ist das Fahrverbot. Das heißt, zu-
nächst einmal 20 % weniger Verkehr am Neckartor bei Feinstaubalarm.
So steht es im Vergleich vom 26.4.2016:
https://tinyurl.com/y943mt3y

„Das Verkehrsverbot verstößt nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil der Gesundheitsschutz höher zu gewichten ist als das Recht auf Eigentum und die allgemeine Handlungsfreiheit der vom Verbot betroffenen Kraftfahrzeugeigentümer“, so der Vorsitzende Richter Wolfgang Kern in seiner Urteilsbegründung beim Verfahren der DUH gegen das Land BW, im Juli 2017.

Die Bürgerinitiative Neckartor und ihre Unterstützer stellen daher am 11. Januar 2018 an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und seinen Stellvertreter Thomas Strobel zum wiederholten Mal die folgenden Forderungen:

Erfüllen Sie Ihre beim Vergleich vom 26.4.2016 gemachte Zusage die Menschen in Stuttgart vor giftigen Abgasen zu schützen!

Beenden Sie sofort den fortgesetzten Rechtsbruch gegen das grundgesetzlich verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit!

Besuch im Staatsministerium


Pressemitteilung der Bürgerinitiative Neckartor vom 26.11. 2017 zum
Besuch von neun Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Neckartor bei Staatsrätin Frau Erler im Staatsministerium am 21.11.2017.

Sehr geehrte Redaktionsmitglieder,
bei dem Treffen im Staatsministerium setzte Frau Erler Prioritäten. Wirtschaftsinteressen sind für sie von größerer Bedeutung als das Interesse der betroffenen Anwohner auf wirksamen Schutz vor giftigen Abgasen aus dem Straßenverkehr rund um das Neckartor. Diese Wirtschaftsinteressen nennen sie und ihr Stab „Gemeinwohlinteressen“. Weiterlesen