Schlagwort-Archive: Fußgänger

Schwerpunkte bitte!


Am 24. November hatte der Pressesprecher der Stadt Stuttgart nach heftiger Debatte auf Twitter wegen Falschparkern die Fahrradgemeinde und die Anwohner in Stuttgart um sogenannte „Schwerpunkte“ gebeten um dann dort die Falschparker zu bekämpfen. Die Nennung von einzelnen Straßen mit Fotos wäre nicht „zielführend“.

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Wahnsinn Mobilität


Wenn man sich im Bekanntenkreis unterhält, kommt irgendjemand mit Sicherheit auf das Thema Verkehr zu sprechen. Die Staus in Stuttgart und Umgebung sind sowieso in aller Munde, aber oft genug beschweren sich Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger über einen der jeweils anderen und stellen deren „Vergehen“ in drastischen Worten dar. Dabei wird auch Hass und Abscheu geäußert. Weiterlesen

Ein Radwegkonzept, dass nicht funktioniert


Die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg wollen den Radverkehr stärken. Das funktioniert aber nicht immer auf Anhieb. So wie beispielsweise im Schloßgarten. Für viel Geld hat man bereits vor einigen Jahren an den Einfahrten zum unteren Schloßgarten Grünbrücke, Kreuzung Salucci-Allee und Mendelsohn-Bartholdy-Allee Fahrbahnmarkierungen aufgemalt, die jetzt vor kurzem noch einmal nachgemalt wurden. Weiterlesen

PM zur Gründung der Stuttgarter Fuss-Gruppe


Pressemitteilung der BÜRGERINITIATIVE NECKARTOR, Stuttgart, 5. Juli 2016

Fußverkehr in Stuttgart hat keine Lobby.
Das soll sich jetzt ändern.

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Parkraummanagement: Eine Bilanz


Seit dem 1. Juni gilt das sogenannte Parkraummanagement auch in weiten Teilen von Stuttgart Ost und Mitte.

Normalerweise sind 3 Wochen kein Zeitraum um ein Fazit zu ziehen. Das wird gewöhnlich nach 100 Tagen oder 1 Jahr gezogen. Da das Parkraummanagement aber bereits seit Jahren in Stuttgart West ausprobiert wurde und etabliert ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Autofahrer in Ost und Mitte genauso reagieren wie die in West. Weiterlesen

Mitläufer gesucht


Den Fachverband für Fußverkehr in Deutschland Fuss e.V. gibt es seit 1985.

Der FUSS e.V. ist als »Fußgängerschutzverein« mit dem Anliegen gegründet worden, die Stimme der Fußgänger in die öffentliche Diskussion einzubringen. Der Verein hat sich zu einem Fachverband entwickelt, der von Bundesministerien als Lobby in Diskussionsprozesse einbezogen wird. Weiterlesen

Von der Schwierigkeit, dem Radverkehr Vorrang zu geben


Von Radfahren in Stuttgart

Kaum rückt der Termin näher, wo die Tübinger Straße in eine Fahrradstraße umgewandelt wird, tauchen alte Ängste auf. 

Werden die Radler zu Ungeheuern, sobald man ihnen eine Straße gibt? Dürfen wir ihnen Vorfahrt geben, oder gibt es dann reihenweise Unfälle mit Radlern und Fußgängern?

Der FDP-Vertreter war ganz dagegen, dass Radler auf der Fahrradstraße Vorfahrt vor den Nebenstraßen bekommen. CDU, SPD und Freie Wähler wollten höchstens einem zweijährigen Versuch zustimmen, der sofort abgebrochen werden dürfe, wenn die Polizei meint, es sei zu gefährlich. Beschlossen wurde also auf der Bezirksbreiratssitzung Süd am Dienstag, dass man es zunächst nur versucht mit der Vorfahrt für Radfahrer/innen. Weiterlesen auf RiS

Der Gehweg wird zur Logistikfläche


Dass der Geh- /Radweg mitunter zum Parkplatz umfunktioniert wird, darüber haben wir bereits berichtet. Dass Lieferdienste den Gehweg als Parkplatz benutzen um schnell mal eben was abzuliefern ist gegenüber der Gesellschaft und den anderen Verkehrsteilnehmern nicht minder asozial. Lieferdienste stehen unter Druck, zeitlich und finanziell. Das ist ein Grund für dieses Verhalten, aber keine Rechtfertigung. Weiterlesen

Oh, da kommt Arbeit auf uns zu!


Mit diesem Argument scheinen die Ordnungsämter die Falschparkerproblematik zu verharmlosen, das zumindest sagt der Erfinder der Wegeheld-App Heinrich Strößenreuther im Interview mit der Schwäbischen.

Straßen machen Menschen krank!


Straßen machen die Menschen krank, noch mehr Straßen verursachen noch mehr Krankheiten.

Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler aus den USA nachgewiesen.

Mit zunehmender Anzahl von Kreuzungen und abnehmender Straßenbreite, das sind Straßen in Wohngebieten, die nicht schnell befahren werden können, nimmt auch die Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Fettleibigkeit ab. Die Bewohner in kürzeren, engeren Straßen, kleinteiligen Wohnvierteln sind gesünder. Die Bewohner an langen, breiten Straßen mit wenigen Kreuzungen dagegen sind häufiger krank.

Bei großen Einkaufszentren und vielen Schnellrestaurants steigt ebenfalls die Zahl der Erkrankungen am Herz-Kreislaufsystem und die Zahl der Zuckererkrankungen/ Fettleibigkeit.

Eine Erklärung hierfür ist laut der Wissenschaftler, dass Bewohner von kleinteiligen Vierteln mit kleinen Geschäften um die Ecke eher zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen.

Dass diese Studie auch auf Deutschland übertragbar ist, ist anzunehmen.