Schlagwort-Archive: Lebensqualität

Mitläufer gesucht


Den Fachverband für Fußverkehr in Deutschland Fuss e.V. gibt es seit 1985.

Der FUSS e.V. ist als »Fußgängerschutzverein« mit dem Anliegen gegründet worden, die Stimme der Fußgänger in die öffentliche Diskussion einzubringen. Der Verein hat sich zu einem Fachverband entwickelt, der von Bundesministerien als Lobby in Diskussionsprozesse einbezogen wird. Weiterlesen

Schafft die Parkplätze ab!


Kopiert von DasFahrradblog. Vielen Dank an Christine Lehmann!

Das Wirtschaftsmagazin Brandeins fragte Jan Gehl: Was rät er einem Bürgermeister aus einer Smog-Millionen-Metropole?

Er antwortetet, wer würde zwei Grunderfahrungen der Stadtplanung mit ihm teilen. „Die erste ist eine mittlerweile vielfach belegte Erkenntnis: Erst formen wir unsere Städte, dann formen sie uns. Zweitens: Mehr und breitere Straßen führen zwangsläufig zu mehr Autoverkehr in der Stadt. Weniger Straßen und weniger Parkplätze hingegen schaffen Platz für Radfahrer, Fußgänger, Cafés und Plätze, kurz: das Leben.“

Daraus folgt übrigens, liebe Einzelhändler, dass Sie mehr Kunden in Ihre Läden bekommen. Schaffen Sie die Parkplätze vor ihren Ladentüren ab, dann findet in Ihrer Straße und vor Ihren  Schaufenstern Leben statt, und mehr Menschen betreten den Laden. Es ist ein Grundirrtum, dass eine Innenstadt wie die Stuttgarts von den Autofahrern lebt, die mit einer Tonne auf Parklatzsuche in die Gassen rammeln. Handel und Wandel hängt halt auch vom Wandel ab, also von denen, die langsam sind und überall anhalten, schauen oder gleich eintreten könnne. Der Kofferraum des Autos ist vielleicht die größte Einkaufstasche, aber wie oft kauft man schon einen Fernseher oder ein Bett. Die meisten Menschen gehen mit einer Tüte aus einem Laden. Und für die braucht man keine Fahrgerät von einer Tonne Gewicht und 3 auf 2 Meter Größe.

Siehe dazu auch unsere Beiträge zum Thema Wohnortnahe Versorgung und Parkplätze vor Geschäften.

Besserwisser vs. Mehrheit


Original veröffentlicht auf Mobilogisch.

Organisierte, informierte, schnelle und routinierte Radelnde wollen auf der Fahrbahn fahren. Sie wissen um die Gefahren der üblichen Radwege auf Gehwegniveau. Konzentriert haben sich diese Radler folgerichtig auf die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht. Doch wenn man in den Städten unterwegs ist, sieht man nur wenige Radelnde auf der Fahrbahn, die große Mehrheit fährt auf Radwegen, unabhängig von deren rechtlichem Status und ihrer Qualität. Und sie fahren auf den Gehwegen. Kämpft hier eine kleine Minderheit für ihre privaten Vorteile? Oder ist die Mehrheit einfach zu doof?

Ein Beleg für die letzte These mag das Ergebnis einer Befragung von Radfahrer/innen und Autofahrer/innen im Jahr 2013 durch die Unfallforschung der Versicherer UDV sein: 85 Prozent der Antwortenden meinten, ein Radweg müsse immer benutzt werden. In der Befragung der UDV zogen auch sieben von zehn Radelnden prinzipiell Radwege gegenüber Radfahrstreifen vor und fühlen sich darauf sicher. Zu ihrer Ehrenrettung muss gesagt werden, dass die meisten von ihnen immerhin fahrbahnnahe Radwege ohne Sichthindernisse zwischen Fahrbahn und Radweg wünschten.

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Luftverschmutzung


OB Fritz Kuhn hat die Kampagne Stuttgart steigt um vorgestellt. Mit dieser Kampagne soll für eine „nachhaltige“ Mobilität geworben werden. Prominente wie Michael Gaedt (Kleine Tiershow) oder die Frauen vom Volleyball-Team des MTV machen jetzt Werbung für den ÖPNV oder das Radfahren. Die Seite bietet Zugang zu einem Radroutenplaner, dem Angebot des VVS oder zu Car-Sharing Angeboten. Weiterlesen

Regionales Vernetzungstreffen


Am 7. November habe sich mehrere regionale Umweltschutzgruppen im Friedrich-John-Saal der Stuttgarter Friedensgemeinde getroffen um sich über ihre Arbeit auszutauschen und regional zu vernetzen. Weiterlesen

Lebensqualität: Stuttgart liegt hinten


Der Karriereatlas weist jährlich die Karrierechancen in deutschen Städten aus. Betrachtet werden dabei Arbeitsmarktlage, Arbeitslosenquote, Mieten-, Lebensqualitäts- und Gehaltsindizes. Für 2014 sieht die Rangfolge so aus:

  1. München
  2. Düsseldorf
  3. Berlin
  4. Hamburg
  5. Leipzig
  6. Frankfurt
  7. Dortmund
  8. Stuttgart
  9. Köln
  10. Bremen

Zu der Stuttgarter Einstufung haben die guten Bedingungen für Ingenieure (Ein Paradies für Ingenieure), Stuttgarts Status als drittgrößtes Finanzzentrum Deutschlands und des bundesweiten Exportmeisters geführt. Außerdem die überdurchschnittliche Gehaltseinstufung und die hohe Beschäftigungsdichte. Allerdings entwickelt sich die Wirtschaft in der Landeshauptstadt weitaus weniger dynamisch als in anderen Städten. In Sachen Lebensqualität liegt Stuttgart hinten aufgrund der wenigen Grünflächen und der schlechten Bedingungen für Radfahrer (Autofahrer sind hier nicht angesprochen, der morgendliche Stau findet keine Erwähnung!).

Quelle: Yourfirm.de