Schlagwort-Archive: LKW-Terror

S21 hat Narrenfreiheit


Mit jedem Tag, der auf den S21-Baustellen ins Land zieht, wird die dramatische Beeinträchtigung für uns als Anwohner, Verkehrsteilnehmer, Bahnfahrende und unbeteiligte Passanten immer deutlicher. Weiterlesen

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Radfahrer im Baustellenhorror


Radfahrer haben es in Stuttgart nicht besonders leicht.

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Wie war das noch mit dem Gullideckel?


„Man muss schon seinen Kopf in den Gully stecken, um von den Stuttgart 21-Bauarbeiten etwas mitzubekommen“. Hartmut Mehdorn im Jahr 2008, damals Bahn-Chef, in einem StZ-Interview.

„Von den meisten Tunnelbaumaßnahmen werden die Anlieger wenig belästigt.”
Aus der Broschüre „Das Projekt Stuttgart 21“ herausgegeben von der Deutschen Bahn, dem Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und dem Regionalverband aus dem Jahr 2006. Weiterlesen

Den Kopf in den Gully-Deckel


„Von den meisten Tunnelbaumaßnahmen werden die Anlieger wenig belästigt.“
Aus der Broschüre „Das Projekt Stuttgart 21“ herausgegeben von der Deutschen Bahn, dem Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und dem Regionalverband aus dem Jahr 2006. Weiterlesen

Nicht unsere Verantwortung!


„Das Land müsste bezahlen, nicht die Stadt“, betonte Hermann bei einer Pressekonferenz. Das Land sei daher „gefordert“.

Dieses Zitat hat Verkehrsminister Hermann am 19. Januar auf seiner groß angekündigten Pressekonferenz gehalten (Quelle). Bis 2021 wird Stuttgart die Vorgaben zum Feinstaub einhalten, vorher sei das nicht möglich. Weiterlesen

S21 und Feinstaub


Wir berichteten bereits über dieses Thema.

Inzwischen ist klar, dass in den Phasen mit den höchsten Bautätigkeiten ca. 1000 und mehr LKW in der Stunde nur für die S21-Baustellen durch die Stadt fahren werden. Ob der Verkehr auf den nicht öffentlichen Baulogistikstraßen oder auf öffentlichen Straßen abgewickelt wird, ist für die Luftschadstoffentwicklung nicht entscheidend. Die getrennte Verkehrsführung führt lediglich zu einer Entlastung des „normalen“ Verkehrsaufkommens.

Wenn man das vor dem Hintergrund des Blauen Briefs aus Brüssel betrachtet und weiterhin berücksichtigt, dass ein LKW einen höheren Kraftstoffverbrauch und damit auch einen höheren Luftschadstoffausstoß hat, dann ist klar, dass wir uns die großen Baustellen in der Stadt eigentlich überhaupt nicht leisten können. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden um die Luftschadstoffbelastung zu senken, dann ist zu erwarten, dass die Grenzwerte weiterhin massiv überschritten werden oder die Belastung sogar ansteigt. Deshalb mahnen auch die Netzwerke-21 die Ergreifung von Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte ein. Wir warten gespannt auf die Stellungnahme von Verkehrsminister Hermann, die für Montag erwartet wird.

Aktualisiert am 22.01.2015:
Die Stellungnahme des Verkehrsministeriums ist veröffentlicht worden. Die Umweltgruppen VCD, BUND, KUS und BI Neckartor bereiten dazu eine Reaktion vor. Wir werden Sie aktuell informieren. haben dazu eine Stellungnahme veröffentlicht.
Bericht des SWR vom 19.01.2015.

Lesen Sie auch:

OB Kuhn forderte den Einsatz von elektrischen Baumaschinen.

Die Baulogistikstraße – Planung und Realität


Die Stadtteilgruppe Nordlichter lädt alle Anwohner und Interessierten herzlich ein zu einem Rundgang durch unseren Stadtteil zum Thema Belastungen für das Nordbahnhofviertel durch S21: Die Baulogistikstraße – Planung und Realität
mit Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel am Samstag, 14. Juni 2014, von 14 bis ca. 16 Uhr
Start: Haltestelle Eckartshaldenweg (U5, U6, U7, U15).

1Vor über einem Jahr, im April 2013, erklärte die Bahn bei ihrer „Bürgerinformation Stadtbezirk Nord“ im Martinsgemeindehaus, wie die Baulogistik für S21 im Nordbahnhofviertel geplant ist. Demnach hätte die Baulogistikstraße bis März 2014 komplett fertiggestellt werden sollen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Abschnitte, deren Fertigstellung im Herbst 2013 vorgesehen war, sind heute noch nicht fertig. Als Folge dieser massiven Verzögerung fahren teilweise im Minutentakt schwere LKW durch die Wohngebiete im Nordbahnhofviertel. Lärm, Schmutz und die Gefahr von Unfällen belasten die Anwohner massiv. Wir möchten Sie bei unserem Rundgang vor Ort über die Planung und den aktuellen Baustand der Logistikstraße informieren und Ihnen erklären, welche Belastungen durch den Baustellenverkehr für S21 gegenwärtig bestehen und künftig auf die Bewohner des Nordbahnhofviertels zukommen.

Aktualisiert am 18.06.2014:

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