Schlagwort-Archive: Nord- Ostumfahrung

Stellungnahme zum Entwurf des Luftreinhalteplans für Stuttgart


Diese Stellungnahme zum Entwurf des Luftreinhalteplans für Stuttgart wurde heute dem Regierungspräsidium zugestellt. Der Luftreinhalteplan konnte bis zum 09. Juni im Rathaus eingesehen werden. Noch bis zum 23. Juni kann gegenüber dem Regierungspräsidium Stellung zum LRP genommen werden. Die Adressen sind auf der städtischen Seite oben veröffentlicht.

Weitere Stellungnahmen haben bereits die Deutsche Umwelthilfe und der ADFC BW Stellungnahme Lufreinhalteplan veröffentlicht.

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Stuttgart 21 und der Nordostring: Zwei unterschiedliche Projekte – ein Ziel


Rede von Joseph Michl von der Schutzgemeinschaft Krailenshalde, gehalten auf der 373. Montagsdemo gegen das Bahnprojekt Stuttgart21. Die Verknüpfungen wurden von der BI Neckartor ergänzt.

Als das Projekt Stuttgart 21 vor vielen Jahren geplant wurde, hat man uns versichert, es sei ein Projekt zur Förderung des Schienenverkehrs. Ziel von Stuttgart 21 sei es, mehr Menschen auf die Bahn zu bringen und den umweltschädlichen Autoverkehr zu verringern. Wer wollte da widersprechen? Weiterlesen

Erneuter Kampf gegen den Nord-Ost-Ring


Vor ziemlich genau 22 Jahren hat sich die Argo Nord- Ost gegründet, mit dem Ziel Freiflächen zwischen dem Langen Feld und dem Schmiedener Feld zu erhalten. Herzlichen Glückwunsch dazu von der BI Neckartor.

Eigentlich ist der Nord-Ost-Ring begraben gewesen, so dachte man. Aber als Maßnahme zur Luftreinhaltung in Stuttgart wird der Nord-Ost-Ring jetzt wieder mit aller Kraft wiederbelebt. Darauf haben Joseph Michl Annemarie Raab auf einer Veranstaltung der Schutzgemeinschaft Krailenshalde, die mit der Arge Nord-Ost zusammen arbeitet, in der Zuffenhausener Zehntscheuer hingewiesen.

Joseph Michl wird zitiert:

der Druck, den die CDU Richtung Realisierung macht, ist ganz erheblich

Damit meint er unter anderem den Plan Vision Stuttgart 2030 der eine ganze Latte an Straßenneubauprojekten enthält.

Zum Verlauf der Umfahrung wird Joseph Michl weiter zitiert:

Das entspricht dem Standard einer Autobahn, auf 70 000 Fahrzeuge pro Tag berechnet.

und

Es geht um den Fernverkehr, um eine kreuzungsfreie Verbindung zwischen A81 und A7 für den Fernverkehr, mit der entsprechenden gesundheitlichen Belastung für die Bevölkerung.

Denn der Verlauf der Umfahrung würde die B27 mit der B14 direkt verbinden, im weiteren Verlauf der angebundenen Bundesstraßen wären die A81, A8 und auch die A7 zu erreichen. Feinstaub-, Stickoxid- und Lärmproblematik für Kornwestheim, Fellbach Öffingen und Schmiden und Waiblingen wären damit vorprogrammiert durch neuen induzierten Verkehr.

Zu neuerlicher Aufregung hat eine Äußerung der Fellbacher Bürgermeisterin Zull geführt, sie hatte gesagt, dass es einen Kabinettsbeschluss im Landtag zur Aufnahme der Planung des Nord-Ost-Rings gibt. Auch auf Nachfrage bestand das Fellbacher Rathaus auf dieser Äußerung, allerdings in abgeschwächter Form. Wahr ist aber, dass es keinen Beschluss zum Nord-Ost-Ring direkt gibt. Es gibt aber einen Beschluss zum Luftreinhalteplan Stuttgarts, der am 6. Mai  vorgestellt werden wird. Darin sind wohl auch solche Straßenbauprojekte wie die Nord-Ost-Umfahrung enthalten. Fellbach ist weiterhin gegen diese Pläne. Bleibt zu hoffen, dass Fellbach standhaft bleibt und nicht mit irgendwelchen Zugeständnissen „gekauft“ wird.

 

erster Feinstaubalarm 2016


Angesichts des ersten Feinstaubalarms im Herbst/ Winter 2016 überschlagen sich derzeit die Meldungen und Pressemitteilungen.

Den Anfang machte der Haus- und Grundbesitzerverein Stuttgart mit einer eigentlich relativ alten Meldung, die in der StZ und beim SWR bereits im März diesen Jahres und dann im hauseigenen Mitgliedermagazin im Mai noch einmal veröffentlicht wurde. Weiterlesen

Antrag der CDU: Vision Stuttgart 2030


Unter dem hochtrabenden Titel „Vision Stuttgart 2030“, im Beamtendeutsch nur Antrag 141/2016 genannt, hat die Stuttgarter CDU am 29. April ein Papier vorgelegt, das Ideen und Ansätze zu Mobilität und Verkehr in Stuttgart und Umgebung aufführt.

Untertitel des Antrags: „Die Mobilitätsherausforderungen in Stuttgart und in der Region können nur bewältigt werden, wenn wir für alle Mobilitätsarten eine bessere Infrastruktur schaffen.“ Weiterlesen

Neuauflage des Nord-Ost-Rings


Wir berichteten bereits über den Nord-Ost-Ring. Dieser hat es jetzt doch tatsächlich in den neuen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans von Verkehrsminister Dobrindt geschafft, zwar nur unter dem nachgeordneten Punkt „weiterer Bedarf“, aber immerhin. Die StZ vermutet, dass dafür CDU-Abgeordnete aus der Region im Bundesverkehrsministerium interveniert haben. Weiterlesen

Die ewige Leier


Die Filderauffahrt und der Ruf nach neuen Straßen, zuletzt im Sommerloch ’15 Thema, als im Verlauf der Landesstraßen 1192 und 1202 7 Straßenkreuzungen umgebaut wurden, ist jetzt in der aktuellen Diskussion um das Thema Feinstaub wieder aufgekommen. Weiterlesen

Kommentar zur aktuellen Feinstaubdiskussion


Die Feinstaubrüge der EU-Kommission ist raus und verursacht eine hitzige Debatte in den Medien. Weiterlesen

Regionales Vernetzungstreffen


Am 7. November habe sich mehrere regionale Umweltschutzgruppen im Friedrich-John-Saal der Stuttgarter Friedensgemeinde getroffen um sich über ihre Arbeit auszutauschen und regional zu vernetzen. Weiterlesen

Ganz hinten anstellen – Stuttgart erneut Stauhauptstadt


Wie die StZ berichtet wurde Stuttgart erneut zur Stauhauptstadt gewählt, diesmal vom Verkehrsinformationsdienst Inrix. Nahezu doppelt so viel Zeit verbringen Stuttgarter Autofahrer im Stau wie der deutsche Durchschnitt. Dabei sind die im Stau verbrachten Stunden 2013 im Vergleich zu 2012 um 5 gesunken, auch 60 Stunden insgesamt. Der deutsche Durchschnitt steht nur 35 Stunden im Stau.

Selbst in der Millionen-Metropole Berlin (Platz 22) stehen Autofahrer nur 20 Stunden im Stau. Auch die Freiburger im beschaulichen Breisgau müssen immerhin noch 31 Stunden im Stau stehen und landen damit auf Platz 15.

Allerdings werden solche Aufstellungen von Verkehrsexperten in Zweifel gezogen, denn Städte lassen sich aufgrund Größe, Verkehrsaufkommen und Straßensituation nicht miteinander vergleichen. Trotzdem könne man von anderen Städten durchaus lernen und erfolgreiche Konzepte kopieren, so die Experten.

Zu beachten sind hier auch die Kommentare der Leser:

Die B14, B10, Heilbronner Strasse, Theodor-Heuss-Strasse, etc. sind beste Beispiele. Die Stuttgarter Verkehrsplanung hat es nicht geschafft, sinnvoll den Verkehr um den Talkessel zu lenken und somit auch den Talkessel als einzigartige naturnahe Stadt aufzuwerten. Stattdessen wurden Einfallschneisen geschaffen, die den Verkehr bis ins Unerträgliche anziehen. Das Neckartor ist nur einer von vielen Problemstellen in Stuttgart. Viele Städte haben erkannt, dass viel Verkehr auch erhebliche Einbussen in der Lebensqualität mit sich bringt. Daher werden dort, wie in München der mittlere Ring, Straßen in den Untergrund verbannt und dadurch Stadtteile aufgewertet. Stuttgart geht einen Weg der Mittelklasse und der Lethargie, indem man erhofft, durch ein paar LED-Anzeigen den Feinstaub zu reduzieren. Pure Naivität und eine Alibi-Aktion, wie viele. Nur der Rückbau der Strassen und die drastische Reduzierung des Individualverkehrs sowie der Ausbau eines hochvernetzten ÖPNV’s kann weniger Feinstaub und mehr Lebensqualität in Stuttgart bringen. Diese Schritte sind seit Jahrzehnten überfällig. Stuttgart muss sich daher von dem Ansatz der autogerechten Stadt verabschieden und sich wieder mehr auf Lebens- und Aufenthaltsqualität fokussieren. Das bedingt dann auch automatisch die Reduzierung des Feinstaubes als Folge mit sich.

Schreibfehler und fehlende Worte wurden ergänzt bzw. verbessert und die Verknüpfung zu den LED-Anzeigen wurde dem Kommentar hinzugefügt.

Diesem Kommentar können wir nur zustimmen.

In einem weiteren Kommentar werden wieder die Untertunnelung der vorhandenen Straßen erwähnt und auch die Nord-/ Ostumfahrung Stuttgart und die Filderauffahrt ins Spiel gebracht.

Deshalb müssen wir ergänzen, dass auch die Verlagerung der Straßen unter die Erde (Stichwort Rosensteintunnel oder der oben genannte innere Ring in München) nicht die Lösung des Verkehrsproblems und der damit verbundenen Auswirkungen wie Feinstaub oder Stau oder Lärm sind. Nur die Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs an sich können diese Probleme lösen.

Informationen zur Nord-/ Ostumfahrung finden sie hier:

Informationen zur Filderauffahrt finden sie hier: