Schlagwort-Archive: Parkplatz

Wahnsinn Mobilität


Wenn man sich im Bekanntenkreis unterhält, kommt irgendjemand mit Sicherheit auf das Thema Verkehr zu sprechen. Die Staus in Stuttgart und Umgebung sind sowieso in aller Munde, aber oft genug beschweren sich Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger über einen der jeweils anderen und stellen deren „Vergehen“ in drastischen Worten dar. Dabei wird auch Hass und Abscheu geäußert. Weiterlesen

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Das Ladensterben ist überall


Ladensterben? Betrifft uns in der Großstadt nicht. Ok, dass mal der eine oder andere Laden schließt und dafür ein neuer eröffnet ist völlig normal. Siehe dazu diese Meldung der StZ über das Haufler-Gebäude am Marktplatz, in das ein Bücherladen einziehen wird. Dass der zentrale Marktplatz damit seit etwa einem Jahr immer noch kein Cafe hat, sei nur am Rande erwähnt. Und wenn dann doch mal ein Traditionsgeschäft schließen muss, so wie Foto Hirrlinger, dann sind die bösen Plattformen im Internet oder die Einkaufszentren schuld.
Aber sonst ist das Ladensterben doch nur in den Dörfern und Kleinstädten zu finden, wir in der Großstadt haben doch die Vielfalt aus der wählen können. Weiterlesen

Die ewige Leier


Die Filderauffahrt und der Ruf nach neuen Straßen, zuletzt im Sommerloch ’15 Thema, als im Verlauf der Landesstraßen 1192 und 1202 7 Straßenkreuzungen umgebaut wurden, ist jetzt in der aktuellen Diskussion um das Thema Feinstaub wieder aufgekommen. Weiterlesen

Shoppen rund um die Uhr


Anläßlich des aktuell immer öfter real praktizierten Shoppens rund um die Uhr (der verknüpfte Artikel ist Werbung!) erinnern wir noch einmal an die Serie Krieg der Einkaufszentren und fragen, ob wir überhaupt Einkaufszentren brauchen?

Siehe beispielsweise auch die Beiträge zu bundesdeutschen Einkaufszentren von Daniel Fuhrhop in seinem Blog auf Verbietet das Bauen.

Schafft die Parkplätze ab!


Kopiert von DasFahrradblog. Vielen Dank an Christine Lehmann!

Das Wirtschaftsmagazin Brandeins fragte Jan Gehl: Was rät er einem Bürgermeister aus einer Smog-Millionen-Metropole?

Er antwortetet, wer würde zwei Grunderfahrungen der Stadtplanung mit ihm teilen. „Die erste ist eine mittlerweile vielfach belegte Erkenntnis: Erst formen wir unsere Städte, dann formen sie uns. Zweitens: Mehr und breitere Straßen führen zwangsläufig zu mehr Autoverkehr in der Stadt. Weniger Straßen und weniger Parkplätze hingegen schaffen Platz für Radfahrer, Fußgänger, Cafés und Plätze, kurz: das Leben.“

Daraus folgt übrigens, liebe Einzelhändler, dass Sie mehr Kunden in Ihre Läden bekommen. Schaffen Sie die Parkplätze vor ihren Ladentüren ab, dann findet in Ihrer Straße und vor Ihren  Schaufenstern Leben statt, und mehr Menschen betreten den Laden. Es ist ein Grundirrtum, dass eine Innenstadt wie die Stuttgarts von den Autofahrern lebt, die mit einer Tonne auf Parklatzsuche in die Gassen rammeln. Handel und Wandel hängt halt auch vom Wandel ab, also von denen, die langsam sind und überall anhalten, schauen oder gleich eintreten könnne. Der Kofferraum des Autos ist vielleicht die größte Einkaufstasche, aber wie oft kauft man schon einen Fernseher oder ein Bett. Die meisten Menschen gehen mit einer Tüte aus einem Laden. Und für die braucht man keine Fahrgerät von einer Tonne Gewicht und 3 auf 2 Meter Größe.

Siehe dazu auch unsere Beiträge zum Thema Wohnortnahe Versorgung und Parkplätze vor Geschäften.

15 Wahrheiten über das Parken


Bild Stuttgart hat dieser Tage 15 Wahrheiten über das Parken in Stuttgart veröffentlicht.

1. Die Stadtverwaltung bewirtschaftet 15 000 Stellplätze. Davon liegen 1300 im Stadtkern (City).

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Stuttgart bald auch Deutschland-Meister bei Parkgebühren?


Stuttgarts Stadtverwaltung plant offensichtlich die Parkgebühren für Anwohner auf gebührenpflichtigen Parkplätzen in den Vierteln der Innenstadt anzuheben. Beträge von 400 Euro pro Jahr machen die Runde. Die Anwohnerparkausweise, die das Parken auf Anwohnerparkplätzen erlauben sollen dagegen wohl weiterhin etwas mehr wie 30 Euro pro Jahr kosten.

Damit will man verhindern, dass Grundstücksbesitzer ihre Grundstücke lukrativ als Parkplatz vermieten oder verpachten und für sich selbst dann die günstige Alternative zum Parken auf der Straße holen.

Zu bedenken ist aber, dass sich damit der Kauf einer dieser Ausnahmeausweise immer weniger lohnt. Zwei oder dreimal im Jahr einen Strafzettel für falsches Parken zu kassieren ist günstiger wenn nicht im gleichen Umfang die Ordnungsgelder für das rechtswidrige Parken auf kostenpflichtigen Parkplätzen drastisch angehoben werden.

Außerdem sollen die noch verbliebenen fast 200 bisher gebührenfreien Parkplätze in der Innenstadt zukünftig gebührenpflichtig werden. Das berichtet die StZ