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Rede Jürgen Resch


Protestaktion beim Handelsblatt Autogipfel am 25.10.2019
„Porsche Autogipfel-Kartell der Klimakiller“

Rede von Jürgen Resch am Porsche Platz

Liebe Freundinnen und Freunde der Sauberen Luft und der lebenswerten Stadt. Ich freue mich darüber, dass so viele von Euch dem Aufruf der Umweltgruppen und Bürgerinitiativen gefolgt und „Nein“ sagt zur geplanten Autoflut. Neben uns im Porsche-Museum feiert sich heute die „Elite“ der deutschen Autokonzerne. Heute geht es um die „E-Mobilität“, die Keynote kommt von Porsche-Chef Oliver Blume zur „Zukunft des Sportwagens“. Er lässt sich dafür feiern, dass sein 180.000 € teurer Elektro-Sportwagen 20mal hintereinander von 0 auf 200 km/h beschleunigt werden kann ohne langsamer zu werden. Seine Ingenieure hatten herausgefunden, dass andere Elektrofahrzeuge bereits nach 10maliger Wiederholung dieser auf deutschen Straßen natürlich unverzichtbarer Tugend eine Sekunde länger brauchen. Weiterlesen

Fritz Kuhn und das Auto


Auszüge aus dem Wahlprogramm von Fritz Kuhn:

[…] An den großen Durchgangstraßen ist die Luft giftig, die hohe Feinstaubbelastung macht Menschen krank und ist gesetzeswidrig. Bereits Ende März sind etwa am Neckartor die Feinstaubgrenzwerte überschritten. […] Stichworte sind Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung. […] Ziel ist es, intelligent Radverkehr, Fußverkehr, den öffentlichen Nahverkehr und das Auto, bestenfalls mit einem anderen Antrieb als dem üblichen Verbrennungsmotor miteinander zu vernetzen. […]

– schnellen Ausbau der Radwege, zu einem richtigen Netzwerk ohne Lücken. Das Fahrrad muss gleichwertig zum Auto behandelt werden.

– Parkraumbewirtschaftung wie im Westen auch für Mitte und Süd, damit der Parksuchverkehr nach kostenfreien Parkplätzen ausbleibt.

– differenzierte Tempolimits 50, 40 und 30 km/h.

– eine gemeinsame Anstrengung der innerstädtischen Arbeitgeber und der Stadt, so dass Beschäftigte mehr mit S-Bahn und Stadtbahn zum Arbeitsplatz kommen.

– Verbesserungen im Öffentlichen Verkehr, was Tarifgestaltung, Vertaktung und Ausdehnung der Fahrzeiten in der Nacht angeht.

– eine schnelle Anwendung der E-Mobility. Dabei ist es entscheidend, dass der Strom auch wirklich aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

– mehr Stellplätze für Carsharing-Anbieter auch in den Außenbezirken.

Dazu eine kleine Sammlung von Berichten und Artikeln zu Kuhn’s Wahl zum Oberbürgermeister und dem Thema Auto.

Bericht von der Pressekonferenz vom 22.10. (nach der OB-Wahl)

Dem Feinstaub, der am Stuttgarter Neckartor die bundesweit höchsten Werte aufweist, will er mit Gebühren für alle Parkplätze, mit dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und von Radwegen sowie von differenzierten Tempolimits entgegenwirken. „Dieses Konzept ist allen Vorstellungen von einer City Maut überlegen“, sagte der 57-Jährige […] (Quelle).

Fritz Kuhn möchte unter anderem mit Tempo 40-Zonen dem Feinstaub Einhalt gebieten (Quelle)und möchte den Verkehr um 20% reduzieren (Quelle, auch als Video).

Fritz Kuhn lobt Porsche für Umweltbewusstsein (Quelle).

Fritz Kuhn bekommt von Alexander Kotz (CDU) ein Spielzeugauto (es soll sich um einen Mercedes Porsche gehandelt haben) geschenkt

das Kuhn daran erinnern solle, „wie wichtig das Automobil für Ihre Stadt ist“ (Quelle).