Schlagwort-Archive: Radwegenetz

Wie viel Platz braucht eigentlich ein Fahrrad?


Kopiert von Radelmädchen.

Und wie gerecht ist  die Flächenverteilung des Straßenraumes deutscher Großstädte im Verhältnis zur Nutzung? Weiterlesen

Kein Raum für Radfahrer


Fritz Kuhn in seinem Wahlprogramm zur OB-Wahl im Jahr 2013:

schnellen Ausbau der Radwege, zu einem richtigen Netzwerk ohne Lücken. Das Fahrrad muss gleichwertig zum Auto behandelt werden.

In seiner Antrittsrede sprach er dann außerdem noch von

20% weniger Straßenverkehr in der Innenstadt.

Die angekündigte Maßnahme, die letzten kostenlosen knapp 200 Innenstadtparkplätze auf einheitliche 3,70 € pro Stunde umzustellen wird umgesetzt. Andere Wahlversprechen konnte er aber bis jetzt (fast 2 Jahre!) nicht umsetzen. So ist der Ausbau des Fahrradwegenetzes immer noch Stückwerk. Es gibt zwar Leuchtturmprojekte, wie den Ausbau des Radwegs auf der Waiblinger Straße (der übrigens als Ausgleichs- und Rückbaumaßnahme zur B14 schon seit vielen Jahren versprochen war aber nie umgesetzt wurde) oder die elektrisch angetriebenen Fahrräder der Bahn, die in der Innenstadt an mehreren Punkten ausgeliehen werden können. Weiterlesen

Stuttgart, unter den 25 stauanfälligsten Städten


Eine neue Studie des Verkehrsinformationsdienstes INRIX hat Stuttgart jetzt unter den 25 stauanfälligsten Städten Europas und Nordamerikas eingeordnet.

UnbenanntVielen Städten in Europa und Amerika wird dabei klar, dass das Auto nicht weiterhin die Städte dominieren darf. Für eine erfolgreiche Stadt ist es wichtig, dem Fußgänger und dem Radfahrer zu vermitteln, dass Straßen für ihn gebaut wurden und nicht für das Auto. Fuß- und Radwege sind kein notwendiges Übel sondern eine gute Wahl.

 

Fahrradwege sollen ausgebaut werden


Die Fahrradwege in BW sollen ausgebaut werden. Derzeit gibt es einige gute Insellösungen, zum Beispiel in Freiburg oder Karlsruhe. Diesen Flickenteppich will Verkehrsminister Hermann nun etwas schließen, dieses Jahr mit 18 Millionen Euro und nächstes Jahr mit 19 Millionen Euro. Dafür sollen die bereits bestehenden Radwege zu einem großen Netz zusammen geschlossen werden und es sollen bessere Abstellplätze gebaut werden. Dies meldet der SWR.

Dem ADFC geht das allerdings nicht weit genug. Auf einer Podiumsdiskussion in Karlsruhe wurde das Thema „Radfahren fördern – aber wie?“ am 27.3. diskutiert. Anlass war die Vorstellung des bundesweiten Fahrradklimatests des ADFC’s. Diskutiert wurde unter anderem über gute Konzepte aus anderen Städten und Ländern, beispielsweise das Fahrradkonzept Kopenhagens bei dem auf nahezu allen wichtigen Straßen abgetrennte Fahrradwege vorhanden sind.
Der Karlsruher Bürgermeister Obert wies auf das Scherbentelefon hin und das Ziel der Straßenreinigung Scherben auf Radwegen innerhalb eines Tages zu beseitigen. Kritik gab es an den Autofahrern, die zu oft drängeln. Kritisiert wurden auch die „Radfahrer absteigen“ Schilder an Baustellen.
Staatssekretärin Splett nahm die Kritik ernst und bestätigte, dass Nachholbedarf besteht. Das Ziel, den Radverkehrsanteil auf 20% zu erhöhen. Allerdings wurde kein Zeitraum genannt.