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Kahlschlag


Aus: BAA

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Grüne Verkehrswende landet als lahmer Bettvorleger


Die groß angekündigte Grüne Verkehrswende landet als lahmer Bettvorleger. Das ist das Fazit, dass man auf Landesebene ziehen muss.

Der Baden-württembergische BUND kritisiert in seiner Pressemitteilung vom 1.10. den neuen Maßnahmenplan zur Anmeldung von Verkehrsprojekten. Der Plan weise in die falsche Richtung und setze die Politik der Vorgängerregierung fort, wird bemängelt. Außerdem sei kein ganzheitlicher umweltstrategischer Ansatz zu erkennen, belastende Verkehrsprojekte gar nicht erst anzumelden. Es werde nicht geprüft, ob es Alternativen zum Straßenneubau gebe, wie zum Beispiel Ausbau des bestehenden ÖPNV, Verkehrslenkung oder -beruhigung. Insgesamt umfasst der Plan nach Angaben des BUND 158 Autobahn- und Bundesstraßenprojekte für über 11 Milliarden Euro, davon sind allein 103 Projekte Neubauten.

Ein bereits seit vielen Jahren geplantes Projekt ist der Ausbau der B10, in Stuttgart wird dafür der Rosensteintunnel gebaut.

 

Rodung Rosensteinpark steht unmittelbar bevor


Wenn die Bundeskanzlerin abgereist ist und die Zelte der Einheitsfeierlichkeiten abgebaut werden, wird es die ersten Rodungen im Rosensteinpark geben. Das meldet die Initiativen Cannstatter gegen S21 und die Parkschützer hier, hier und hier, auch BAA hat die Meldung schon übernommen.

Danach könnte es im Laufe der Wochen 41 und 42 zu kurzfristigen Sperrungen der Ehmannstraße kommen um einzelne Großbäume zu fällen. Die kleineren Bäume und Gebüsche könnten bei laufendem Verkehr gefällt werden. Man wolle aber die Arbeiten auf verkehrsarme Zeiten beschränken. Den genauen Plan, welche Bäume betroffen sind entnehmen Sie bitte den Beiträgen auf BAA oder von der Initiatiove der Cannstatter.

Rosensteinpark


Ende September endet die Vegetationsphase, so ist es behördlich festgelegt. Ab dem 1. Oktober darf also die Kettensäge wieder ausgepackt werden.

Der Rosensteinpark ist dabei sogar von zwei Seiten bedroht. Die Bauarbeiten für Baustraße zwischen der Haltestelle Mineralbäder und Wilhelma schreiten voran, dort werden gleich zwei Tunnel gebaut, der Rosensteinautotunnel für die neue B10 und der Rosensteineisenbahntunnel für den neuen Halbtiefschräglage-Hauptbahnhof.

Bis zum 4. Oktober herrscht offiziell Baustopp, da die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit so viele Polizisten binden, dass die Bauarbeiten im Park nicht abgesichert werden können. Nach dem Tag der Einheit ist aber wieder mit Bauarbeiten zu rechnen, auch im Rosensteinpark?

Todeszone Wilhelmsplatz Bad Cannstatt


Der Titel stammt nicht von uns sondern ist ein Originalzitat von OB Kuhn aus seinem Wahlprogramm:

Wir brauchen den Wandel hin zu einer Stadt, in der neue Formen nachhaltiger Mobilität entwickelt und auch angewendet werden. In 15 Jahren muss Stuttgart nicht nur Autos exportieren, sondern auch praxiserprobte Modelle für die Verkehrssysteme der Zukunft. Ziel ist es, intelligent Radverkehr, Fußverkehr, den öffentlichen Nahverkehr und das Auto, bestenfalls mit einem anderen Antrieb als dem üblichen Verbrennungsmotor miteinander zu vernetzen. Wer mit dem Rad die Stadt durchquert, darf nicht in „Todeszonen“ wie dem Bad Cannstatter Wilhelmsplatz landen, wer zu Fuß geht, muss sich in einem attraktiven Stadtraum bewegen dürfen und darf nicht in den Untergrund verbannt werden oder an der Ampel die Beine in den Bauch stehen. Stadtbahn-Linien müssen gut miteinander vertaktet sein, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden und an wichtigen Verkehrsknoten des Nahverkehrs Mobilitäts-Inseln entstehen. Dort kann der Nutzer oder die Nutzerin gleich ein Fahrrad oder ein Carsharing-Auto für die Weiterfahrt ausleihen. Das müssen Stadt, Land und Automobilindustrie gemeinsam schaffen.

Die Knackpunkte aus unserer Sicht im Einzelnen:

  1. Wilhelmsplatz – Fahrtrichtung Waiblingerstraße: Laut Beschilderung an der Kreuzung zur Bahnhofstraße ist das Fahren für Radfahrer auf der Busspur erlaubt. Da sich hier aber mehrere Linien an dieser Haltestelle treffen und tagsüber mit hoher Frequenz fahren, herrscht hier ein dichter Verkehr von ein- und ausfahrenden Bussen. Leider ist es so, dass die Fahrer beim Ausfahren nicht immer korrekterweise den Schulterblick machen und somit den Radfahrern die Vorfahrt nehmen. Siehe Bilder 3 und 4 weiter unten.
  2. Wilhelmsplatz – Ecke Seelbergstraße, Fahrtrichtung Waiblingerstraße: Hier gibt es eine Fahrspur für Radfahrer, die aber bis jetzt aufgrund des Stuttgarter Phänomens bereits nach wenigen Metern wieder endet. Derzeit wird hier der Radweg Waiblinger/ Nürnberger Straße gebaut der Teil der Hauptroute 1 Rohr – Fellbach ist. Siehe Bilder 5 und 6 weiter unten.
  3. Wilhelmsplatz – Ecke Seelbergstraße, Fahrtrichtung Wilhelmstraße: Hier gibt es eine Abbiegespur mit eigener Ampelphase für Radfahrer, der Radweg endet aber ebenso nach wenigen Metern an der nächsten Ampel. Siehe Bilder 7 und 8 weiter unten.
  4. Wilhelmsplatz – Ecke König-Karl-Straße, Fahrtrichtung Wilhelmstraße: Hier ist wieder ein Stückchen Radweg als Fortsetzung von 3., allerdings wird der Radweg ein Stück in die König-Karl-Straße hineingeführt um dann am Fussgängerweg wieder in Richtung der Wilhelmstraße nach links über die König-Karl-Straße abzuknicken. Dann endet der Weg wieder. Welche Funktion dieser Weg haben soll, ist unklar, denn am Ende dieses Weges steht man mit dem Fahrrad auf dem Bürgersteig und muss umständlich den Weg zwischen den parkenden Autos suchen um wieder auf die Wilhelmstraße zu kommen. Siehe Bilder 9 und 10 weiter unten. Es wäre besser, wenn der Weg von der Ecke Seelbergstraße in Fahrtrichtung Wilhelmstraße auf der Fahrbahn als rot-markierter Weg neben zwischen der Rechtsabbiegerspur zur König-Karl-Straße und der Geradeaus-Spur Wilhelmstraße geführt würde.
  5. Rosensteinbrücke/ Wilhelmsbrücke Fahrtrichtung Bad Cannstatt: Mal ganz abgesehen davon, dass die Kreuzung Pragstraße und die Neckartalstraße nur schwer zu überqueren sind aufgrund der bevorzugten Ampelschaltung für Straßenbahn und Autoverkehr gibt es keine vernünftige Verbindung von der Pragstraße oder der Wilhelmsbrücke durch Bad Cannstatt hindurch. Einzig der kombinierte Rad- und Fußweg am Neckar entlang ist einigermaßen gut geeignet und befahrbar. Hier besteht Verbindung zum Neckartalradweg und nach Stuttgart Mitte. Allerdings wird die Situation durch den Abriss des Holzstegs und des Elefantenstegs prekär und der ganze Radverkehr nach Mitte muss dann über die König-Karl-Brücke. Aber zurück zur Wilhelmsbrücke.
    1. Die Schöne Straße ist maximal bis Eisenbahnstraße befahrbar und das Linksabbiegen auf die Eisenbahnstraße ist hier nur schwer möglich. Das Weiterfahren auf der Schönestraße in den Tunnel Richtung Mercedesstraße ist für Radfahrer verboten.
    2. Bad-, Überkinger-, Brunnen- und Wilhelmstraße wären als Verbindung zum Wilhelmsplatz denkbar, aber am Wilhelmsplatz kommt man nicht weiter. Siehe Bilder 11 bis 24 zur Situation auf der König-Karl-Straße und dem Wilhelmsplatz. Richtung Untertürkheim siehe nachfolgender Punkt C und Richtung Stuttgart Ost/ Mitte Punkt D. Siehe dazu auch die Bilder 24 bis 29 zu den Verbindungen Richtung Untertürkheim.
    3. Richtung Untertürkheim wäre die Verbindung Seelbergstraße und Mercedesstraße denkbar, allerdings endet die Mercedesstraße am Werksgelände Untertürkheim. Der Radweg in der Mercedesstraße ist zudem in einem schlechten Zustand. Aufgeplatzter Belag, von Gleisen der Industriebahn zerschnitten und eng, oft auch zugeparkt. Siehe dazu auch die Bilder 24 bis 29 zu den Verbindungen Richtung Untertürkheim. Die Benzstraße bleibt als letzte Möglichkeit, ist allerdings stark befahren (auch mit LKW) und am Ende kurz vor Karl-Benz-Platz wird der breite Fußweg, der auch als Radweg genutzt werden kann immer enger. Siehe Bilder 25 bis 35 weiter unten. Außerdem besteht hier keinerlei Verbindung zum Neckarradweg.
    4. Richtung Stuttgart Ost/ Mitte: Wer die rechte Fahrbahn der König-Karl-Straße benutzt, muss vor der Kreuzung Schöne Straße/ der König-Karl-Brücke rechts auf den Bürgersteig fahren und dann die Rampe in den Tunnel benutzen. Hier auf der Karte ist dieser Weg mit der roten gepunkteten Linie gekennzeichnet. Siehe auch Bilder 16 bis 19 weiter unten. Dort steht ein kleines weiß-grünes Hinweisschild für Fahrradfahrer versteckt auf einer Grünfläche. Der Tunnel ist dann dunkel, grau und schlecht beleuchtet. Wer nicht weiß welche Rampe wieder nach oben führt kann sich hier sehr schnell verlaufen/ verfahren. Siehe Bilder 20 und 21 weiter unten.
    5. Das Fahren auf dem linken Fussweg der König-Karl-Straße ist nicht freigegeben aufgrund des engen Weges. Die Betonwand zur Fahrbahn unter der Eisenbahnbrücke schränkt den Weg zusätzlich ein. Deswegen müssen Radfahrer ihr Rad dort schieben. Es hält sich allerdings nicht jeder Radfahrer an dieses Gebot. Bild 22 weiter unten. Nach der Eisenbahnbrücke ist der Fussweg wieder für Radfahrer in Richtung Stuttgart Ost freigegeben. Allerdings ist auch das Parken von Autos auf dem Fussweg freigegeben, was den Fussweg an dieser Stelle wieder beträchtlich einschränkt. Bild 23 weiter unten.

Die Bilder zu dem Artikel in einer Bilderschau:

Fazit: Wie schlecht die Radwege in Stuttgart entwickelt sind sieht man gerade in Bad Cannstatt. Bad Cannstatt ist das Nadelöhr, dass die Verbindung herstellt von Stuttgart Ost und Mitte nach Fellbach und Waiblingen und von Stuttgart Nord nach Untertürkheim und weiter nach Esslingen. Hier muss alles durch. Die Zählanlage für Radfahrer zählt an Spitzentagen über 5000 Radfahrer auf der König-Karl-Brücke.

Und diese jetzt schon beengte Situation wird sich mit dem Abriss des Holzsteges und des Leuzesteges nicht besser. Im Gegenteil, dann drängeln sich praktisch alle Radfahrer in einem noch enger werdenden Nadelöhr: der König-Karl-Straße und der darauffolgenden Brücke. Daran werden auch die Investitionen in den Ausbau des Radwegenetzes in Bad Cannstatt nichts ändern. Die neuen Radwege (Waiblinger/ Nürnberger Straße als Teil der großen Radwegeroute 1 von Rohr bis Fellbach) sind zwar gut und zu begrüßen, aber sie sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es bleibt viel zu tun. Auf das Anpacken können wir aber noch lange warten, denn der Radverband ADFC kritisiert, dass die Stadt nur 1,5 Personalstellen für den Radverkehr eingerichtet hat und dass die halbe Stelle auch noch befristet ist *.

*Sowohl die Zahlenangabe als auch die Kritik wurden dem Artikel „Radverbände kritisieren Stadt und fordern mehr Personal“ in der Stuttgarter Zeitung vom Samstag, 10. August, Seite 17 entnommen, der allerdings nicht mehr im Internetauftritt der Zeitung zu finden ist.

Der Autofahrer wird hofiert


… der Fuss- und Radverkehr kann sehen wo er bleibt.
Im Zusammenhang mit dem geplanten Abriss der drei Fussgängerbrücken in Bad Cannstatt (wir berichteten) wurde am Sonntag auch darauf aufmerksam gemacht, dass der Schillerweg (Leser haben darauf hingewiesen, dass es sich um den Schillerweg handelt) ab einem bisher geheim gehaltenen Datum gesperrt wird – für sage und schreibe SIEBEN Jahre! Der Schillerweg ist ein Teil des Neckartalradweges und führt von Mettingen nach Untertürkheim. Er zweigt an der Kreuzung „In den Stegwiesen“ und „Hafenbahnstraße“ ab und führt entlang des Neckarersatzbaches auf der Rückseite des Industriegebietes parallel der Hafenbahnstraße bis zur Bruckwiesenstraße in das Lindenschulviertel. Aufgrund der ruhigen Lage und des auto- und kreuzungsfreien Verlaufs ist dieser Weg sehr beliebt und wird auch von Wanderern gern benutzt. Auch die Arbeiter der Behindertenwerkstatt der Caritas in Mettingen benutzen diesen Weg morgens und abends um zum S-Bahnhof zu gelangen. 2012 wurden hier schon zahlreiche Bäume gefällt. 2013_0313_0918_img_0430
2013_0313_0918_img_0413Die Bilder wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Die Bilder zeigen die Aufräumarbeiten nach den Baumfällungen. Zu diesem Zeitpunkt war der Schillerweg aber schon wieder für den Verkehr freigegeben. Aufgrund der räumlichen Enge kam es hier zwischen den Arbeitern und den Radfahrern mehrfach zu Streitigkeiten.

Während der Bauarbeiten wurde der Verkehr über die Hafenbahnstraße umgeleitet. Aufgrund des – vorallem morgens – stark frequentierten Hafens kam es auch hier oft zu gefährlichen Situationen mit dem Auto- und LKW-Verkehr. Aus eigenen Beobachtungen können wir sagen, dass vor allem Berufskraftfahrer nicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer achten. Da werden Radfahrer mit dem langen LKW-Anhänger geschnitten oder aus Werkstoren ausfahrender Verkehr achtet weder auf Fussgänger- noch auf Radfahrer. Je größer das Fahrzeug, je länger die Fahrzeiten und -strecken umso rücksichtsloser die Fahrer.

Dieser Bericht wurde auf Basis der Erfahrungen eines uns bekannten Radfahrers geschrieben, der diese Strecke täglich fährt.

Weitere Beispiele:

  • In den Jahren 2010, 2011 und 2012 war der Neckartalradweg zwischen Bad Cannstatt und Untertürkheim beidseitig immer wieder gesperrt. Der linke Uferweg – der sich übrigens durch die nahe Bundesstraße und die damit verbundene schlechte Luftqualität nur bedingt für das Radfahren eignet – war mehrfach für Kabelmontagen und Belagssanierung gesperrt. (Ergänzt nach Hinweisen von Lesern:) Weiterhin ist dieser Radweg (Fahrtrichtung stadtauswärts) aufgrund des entgegen kommenden Autoverkehrs in der dunklen Jahreszeit nicht blendfrei. Der rechte – wesentlich besser geeignete – Radweg musste 2012 für Arbeiten an den Fernwärmerohren mehrfach für Wochen gesperrt werden. Und in den Jahren zuvor wurde hier am Hochwasserschutz gearbeitet. Die Umleitung erfolgte jeweils über den gegenüber liegenden Radweg, es gab aber auch einige Wochen, da waren die Radwege auf beiden Seiten gesperrt.
  • Der mittlere Schloßgarten ist seit 2 Jahren  nur noch über einen Weg am Planetarium zum Ferdinand-Leitner-Steg hin passierbar. Auch hier gibt es zahlreiche Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern.
  • Der Verkehr auf Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Allee wurde in den letzten 2 Jahren mehrfach durch die Montage der blauen Rohre beeinträchtigt. Vollständig gesperrt wurde die Strecke aber nie.
  • Der Rosensteinpark ist derzeit von der Ehmannstraße abgeschnitten. Zuerst war nur der Trampelpfad entlang des Grünstreifens gesperrt, jetzt ist auch der Durchgang entlang des Bolzplatzes gesperrt.
  • (dieser Punkt wurde nach Hinweisen von Lesern ergänzt) Der mittlere Weg entlang des Pumpsees war fast ein halbes Jahr gesperrt weil die Firmen Hölscher und Burkhardt die Wege mit ihren schweren Maschinen zerstört hatten. Erst vor kurzem wurden sie wieder instand gesetzt.
  • Die Betonfüsse der Rohre stehen immer nur auf dem Bürgersteig, nie zwischen den Autos geschweige denn auf der Straße.
  • Der Arnulf-Klett-Platz ist derzeit weder für Radfahrer noch für Fussgänger sicher oberirdisch zu überqueren. Fussgänger durften hier zwar nie über die Straße gehen, sie mussten immer die Unterführung nehmen, aber derzeit gibt es hier ja noch nicht einmal einen sicheren Weg auf dem Bürgersteig. Aber auch der Radfahrer lebt hier gefährlich aufgrund der wechselnden Spuren, der Baustellen und der Autos.
  • Die Wolframstraße ist seit Beginn der Bauarbeiten Milaneo ein Kampfplatz. Ständig verdreckte Straßen, LKW-Verkehr (siehe Schilderung Hafenverkehr oben – gilt hier 1 zu 1) und ständig wechselnde Verkehrsführung haben dazu geführt, dass sich hier sogar ein Radverkehrsunfall ereignete.

Für die Autofahrer wird aber eine teure Umfahrung der Baustelle am Arnulf-Klett-Platz eingerichtet. Hier wurde sogar nachts und am Sonntag gearbeitet um den Verkehr nicht zu beeinträchtigen! Für den Rad- und Fussverkehr unternimmt man solche Anstrengungen nicht. Im Gegenteil, diese Verkehrsteilnehmer dürfen gucken wo sie bleiben.

notwendiger Kollateralschaden auf dem Weg in eine wunderbare Zukunft


Am vergangenen Sonntag hat die Initiative Cannstatter gegen S21 auf den Abriss des Holzstegs, des Leuzestegs und des Elefantenstegs hingewiesen. Diese sollen ersatzlos wegfallen. Hier ein Ausschnitt aus dem Bebauungsplan Projekt Rosensteinautotunnel

33Rechts über den Neckar der Holzsteg, der genau auf Höhe der neuen Brücke verläuft und in der Bildmitte der Elefantensteg, der der Tunnelausfahrt des Rosensteinautotunnels im Weg ist.

33Hier in der Karte aus dem Bebauungsplan Projekt Rosensteinautotunnel erkennt man die neue Röhre Leuzetunnel die genau unter der Verbindung von Leuzesteg und Hängebrücke verläuft. Auch diese beiden Brücken müssen für ein fragwürdiges Bauprojekt weichen.

Diesen Sonntag findet eine weitere Aktion der Cannstatter Initiative statt.

Weitere Infos hier oder hier auf Cannstatter.net.