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Was nun, Stuttgart21?


Schwaben gelten gemeinhin als sparsam. Aber gilt das immer? Auch bei Stuttgart 21? Ein Kommentar von Franz Alt

01.12.2017  Vor 23 Jahren begann die Planung des Tiefbahnhofs. Damals sollte das Prestigeprojekt einiger Politiker 2.4 Milliarden Euro kosten und 2020 vollendet sein. Inzwischen rechnet die Deutsche Bahn mit 7.6 Milliarden Euro Kosten, der Bundesrechnungshof sogar mit bis zu zehn Milliarden. Also das drei- oder vierfache und mindestens drei Jahre längere Bauzeit.

Für die Stuttgarter heißt das: Drei Jahre länger Lärm, Dreck und Wohnungsnot. Was nun, Stuttgart 21? fragt die Süddeutsche Zeitung.

Wer soll das bezahlen? Ist ein Weiterbau noch sinnvoll oder soll umgeschwenkt werden auf das kostengünstigere und leistungsfähigere Modell der Gegner von Stuttgart 21, welche die bisherigen Bauarbeiten in ihr Modell integrieren wollen?

Weiterlesen auf  Was nun, Stuttgart 21? – sonnenseite.com

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erster Feinstaubalarm 2016


Angesichts des ersten Feinstaubalarms im Herbst/ Winter 2016 überschlagen sich derzeit die Meldungen und Pressemitteilungen.

Den Anfang machte der Haus- und Grundbesitzerverein Stuttgart mit einer eigentlich relativ alten Meldung, die in der StZ und beim SWR bereits im März diesen Jahres und dann im hauseigenen Mitgliedermagazin im Mai noch einmal veröffentlicht wurde. Weiterlesen

Feinstaubalarm 2


Diese PM wurde an die StZ, die StN und die Cannstatter Zeitung verschickt.

Pressemitteilung zum Thema Feinstaub
Nachdem für den Samstag, 23. Januar der „Feinstaubalarm“ aufgehoben wurde und die Feinstaubbelastungen am Neckartor über das Wochenende unter den Grenzwert gefallen sind, lag der Tagesmittelwert am Montag, 25. Januar, mit 68 μg/m PM10 schon wieder über dem Grenzwert von 50 μg/m PM10, ohne dass zuvor ein „Feinstaubalarm“ ausgelöst wurde. Die meteorologischen Bedingungen waren viel zu unsicher, den „Feinstaubalarm“ bereits am Freitag aufzuheben, zumal die Feinstaubbelastung noch weit in den Samstag hinein hoch war und erst durch aufkommenden Wind und leichten Regen im Laufe des Samstags sank. Es ist uns völlig unverständlich, wie man einen Alarm aufheben kann, ohne sicher zu sein, dass die Messwerte weiter unter den Grenzwert bleiben. Dies konnte man erst am Sonntag sicher beurteilen, weil der Feinstaubgrenzwert auf dem Tagesmittelwert beruht. Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits meteorologisch absehbar, dass die Gefahr weiterer Grenzwertüberschreitungen mindestens bis heute besteht. Weiterlesen

Eklat


Bei der Feinstaubdiskussion in der Liederhalle ist es am Montag zu einem Eklat gekommen, wie die StZ berichtet. Zuerst gerieten die Stadt- und Regionalräte der Fraktionen in Streit über Rosensteintunnel und Stuttgart21, dann aber trat Joseph Michl an das Mikrophon und klagte Porsche an, Profiteur vom Holocaust gewesen zu sein. Dass Ferdinand Porsche Zwangsarbeiter bei Heinrich Himmler anforderte und einsetzte um sein Werk zum Rüstungsbetrieb umzubauen, kann man hier nachlesen. Weitere Zwangsarbeiter für VW wurden direkt bei Hitler bestellt. Die Behauptung ist also zutreffend. Trotzdem verließ Phillip Hill die Veranstaltung und meinte, dass er sich das nicht antuen müsse.

Die übrigen Stadträte haben noch weiter miteinander gestritten.