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Wahnsinn Mobilität


Wenn man sich im Bekanntenkreis unterhält, kommt irgendjemand mit Sicherheit auf das Thema Verkehr zu sprechen. Die Staus in Stuttgart und Umgebung sind sowieso in aller Munde, aber oft genug beschweren sich Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger über einen der jeweils anderen und stellen deren „Vergehen“ in drastischen Worten dar. Dabei wird auch Hass und Abscheu geäußert. Weiterlesen

Von der Schwierigkeit, dem Radverkehr Vorrang zu geben


Von Radfahren in Stuttgart

Kaum rückt der Termin näher, wo die Tübinger Straße in eine Fahrradstraße umgewandelt wird, tauchen alte Ängste auf. 

Werden die Radler zu Ungeheuern, sobald man ihnen eine Straße gibt? Dürfen wir ihnen Vorfahrt geben, oder gibt es dann reihenweise Unfälle mit Radlern und Fußgängern?

Der FDP-Vertreter war ganz dagegen, dass Radler auf der Fahrradstraße Vorfahrt vor den Nebenstraßen bekommen. CDU, SPD und Freie Wähler wollten höchstens einem zweijährigen Versuch zustimmen, der sofort abgebrochen werden dürfe, wenn die Polizei meint, es sei zu gefährlich. Beschlossen wurde also auf der Bezirksbreiratssitzung Süd am Dienstag, dass man es zunächst nur versucht mit der Vorfahrt für Radfahrer/innen. Weiterlesen auf RiS

Chaos Tübinger Straße


Die Tübinger Straße wurde schon immer gern als Ersatzstrecke für die Hauptstätter Straße benutzt wenn sich dort mal wieder der Verkehr staute. Das war lange Zeit auch möglich. Die bis zuletzt bestehende Gelegenheit war an der Ecke Feinstraße. Eigentlich durfte man an der Ecke nur rechts abbiegen, Richtung Unterquerung Paulinenbrücke. Durch provisorisch auf die Fahrbahn geschraubte Sperren sollten die Autofahrer daran gehindert werden, links abzubiegen um Richtung Marienplatz zu fahren. Nur hat sich niemand daran gehalten und scheinbar wurde es auch nicht überwacht. Siehe Bild unten, der schwarze Wagen biegt widerrechtlich links ab (das blaue Linksabbiegerschild gilt für die Fahrzeuge aus der Tübingerstraße, die in die Feinstraße abbiegen müssen). Bildquelle

Anderes Bild von der anderen Seite (Richtung Paulinenbrücke geschaut). Bildquelle

Eigentlich hatte der Bezirksbeirat Anfang des Jahres beschlossen, dass die Tübinger Straße im weiteren Verlauf Fahrradstraße wird (von der Eberhardstraße bis etwa zur Paulinenbrücke ist sie es schon) und außerdem für Autos zur Einbahnstraße vom Marienplatz Richtung Paulinenbrücke um so den Schleichverkehr Richtung Marienplatz auszusperren.

Am 23. September hat die Fraktion der Grünen auf der Bezirksbeiratssitzung erfahren, dass diese Pläne wohl gestrichen wurden, das meldet der Fahrradblog.

Gestern hat ein Vertreter des Fahrradblogs und eine Gruppe der Grünen den Abteilungsleiter Mobilität der Stadt, Wolfgang Foderer getroffen und dieser verwies auf

eine rege Planung in Bezug auf die Tübinger Straße. Quelle

Es besteht also weiterhin Hoffnung.

Ob die Fahrradstraße allerdings das Ei des Kolumbus ist? Die Fahrradstraße in der Eberhardstraße ist es zumindest nicht.

Wieviel ist Geschichte heute noch wert?


Ein Stück Stadtmauer in der Krumme Straße

Ein Loch hinein gebrochen, die Steine im Bauschuttbehälter darunter, eine Garageneinfahrt hineingebrochen, links und rechts von Gebäuden zugestellt. Ist das eine Stadtmauer oder nur noch ein Häufchen Elend?