Schlagwort-Archive: Verkehrsideologie

Feuerbach III


Wir berichteten bereits in Teil II und Teil l über die schlechte Radverkehrsinfrastruktur auf der Hauptradroute 6 in Feuerbach. Und in diesem Artikel berichteten wir über die Radwege an der Baustelle Roserareal. Die untere Baustelle (gegenüber der Pöchlarner Straße) ist inzwischen fast vollständig beendet und aufgeräumt. Lediglich an der Ecke Gernotstraße wird noch ein Haus gebaut und dort ist der Gehweg noch gesperrt. Weiterlesen

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Zebrastreifen wird nicht beachtet


Der ACE meldet in einer aktuellen Pressemitteilung, dass der Zebrastreifen von den Verkehrsteilnehmern missachtet wird. Vielen sei die Bedeutung dieser Verkehrsanlage nicht klar, sowohl Autofahrer, Radfahrer als auch Fußgänger gefährden auf Zebrastreifen sich selbst als auch andere.

Laut ACE ereigneten sich im Jahr 2011 knapp 4800 Unfälle mit Personenschaden an Zebrastreifen, etwa 7% mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Tempo 40 auf Steigungsstraßen


Auf der Hohenheimer Straße hat Tempo 40 funktioniert, während der 1-Stunden-Mittelwert für Stickoxide im Jahre 2012 noch bei 338 µg pro Stunde und die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen (Grenzwert bei 200µg/m^3 Luft) bei 196 lag waren die Werte im Jahre 2013 gesunken auf 227 µg pro Stunde und auf 21 Überschreitungen im Jahr insgesamt. 18 Überschreitungen sind zulässig. Der Feinstaubwert an der Hohenheimer Straße lag schon immer nah am Grenzwert von 35 Überschreitungen über 50µg Feinstaub pro m^3 Luft pro Jahr (29 im Jahre 2012, 27 im Jahre 2013). Quelle der Werte

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Die verlogene Verkehrsideologie Teil 2


Der morgendliche Stau. Schuldige sind schnell gefunden, zum Beispiel die Müllabfuhr oder die Radfahrer (siehe in der vorletzten Antwort unten) oder oder oder.

Dabei sollten sich zivilisierte Menschen zuerst einmal selbst an die Nase fassen und sich fragen, was sie denn selbst zur Lösung des Problems beitragen könnten anstatt den Dreck vor des Nachbarn Tür zu bemängeln. Weiterlesen

Die verlogene Verkehrsideologie


Mobilität.  Was ist das eigentlich?

Wenn wir gemeinhin von Mobilität sprechen, dann haben wir allzu oft das Auto (oder das Flugzeug) im Hinterkopf. Mobilität sei die Freiheit oder Möglichkeit, hierhin oder dahin zu fahren oder auch zu fliegen.

Dabei meint Mobilität nichts anderes als Bewegungsfreiheit, völlig lösgelöst von irgendwelchen Fortbewegungsmitteln. In unserer Automobil-fixierten Welt wird aber gleich alles, was mit Bewegung zu tun hat mit dem Auto verbunden.

Aber wozu bewegt man sich? In der Entstehungsgeschichte der Erde war Mobilität, sowohl für Mensch als auch für Tiere, immer ein Faktor, der über Leben und Tod entscheiden konnte. Mobilität war wichtig zur Nahrungssuche, zur Flucht vor Raubtieren oder um neue Reviere aufzubauen. Wer nicht mobil war, so wie die Pflanzen, musste andere Strategien entwickeln um zu überleben.

Heute bewegen wir uns vor allem zwischen drei verschiedenen „Orten“: Zu Hause, der Arbeitsstätte und Freizeitaktivitäten. Während die motorisierte Mobilität sich im Jahre 1937 auf ca. 2.000 Kilometer pro Jahr und Einwohner beschränkte bewegen wir uns heute gute 14.000 Kilometer (2009) weit (Quelle: Statistisches Bundesamt, zitiert aus K. Gietinger, 2010). Das sind pro Tag im Jahre 1937 etwa 6 Kilometer und 2009 etwa 37 Kilometer. Weiterlesen