Diesel-Abgase töten


Kopie der Rede von Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), auf der 320. Montagsdemo am 2.5. 2016

Bilder von der Demo, fotografiert von Ulli Fetzer

Video von der Demo (sehenswert, da Jürgen Resch viele Punkte – vor allem die Aspekte zu Stuttgart21 – in der Rede deutlicher ausgeführt hat als auf dem Papier) von Volker Teichert.

Weitergehende Informationen zum Thema Baumaschinen und Rußfilter: Artikel 1 der SWP, Artikel 2 der StZ und Artikel 3 erschienen bei Heise. OB Kuhn hat vor einigen Jahren passend dazu den Einsatz von elektrischen Baumaschinen propagiert. Informationen zu Dieselgate laufend aktualisiert in den Medien.

 

Liebe Mitstreiter für eine umwelt- und menschenverträgliche Verkehrspolitik,

im April 2010 fand in Kalifornien ein Frühstück statt, an dem Angela Merkel, Arnold Schwarzenegger und Mary Nichols, Direktorin der kalifornischen Luftreinhaltebehörde CARB teilnahmen. Weiterlesen

Dieselgate: „Schaden von ‚Made in Germany‘ abwenden“


Wie Abgeordnetenwatch meldet, liegt der Bundesregierung und dem Wirtschaftsministerium in Sachen Dieselgate weniger die Aufklärung oder die Entschädigung der Verbraucher nahe als vielmehr die Sorge um den Standort Deutschland und die Marke „Made in Germany“.

Interne Unterlagen, die Abgeordnentenwatch auf Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhalten hat, zeigen, dass Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe bzw. ihre Vertreter wie der Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch als „Hardliner“ bezeichnet werden. Bereits auf Seite 2 einer Gesprächsvorbereitung des Ministeriums für einen Gesprächstermin mit Jürgen Resch steht: „Diese Forderungen sind unrealistisch und werden von uns abgelehnt„. Gemeint sind die Forderungen der DUH zur Absenkung der CO2-Emissionen von PKW auf 80gr CO2 pro Kilometer bis 2020 und 60gr CO2 pro Kilometer bis 2025. Die DUH ist außerdem gegen die Verwässerung der Zielwerte durch die sogenannten SuperCredits*. Derzeit gelten die festgelegten Grenzwerte von 130gr CO2 ab 2015 und 95gr CO2 pro Kilometer ab 2020. Hier spielt außerdem das Wagengewicht eine Rolle, sodass schwere Fahrzeuge mehr CO2 emittieren dürfen als leichte. Dem Ministerium sind aber selbst diese Werte noch zu streng und deshalb wird mehr Flexibilität gefordert in Details der derzeitigen Regelung (Grenzwertkurven, Steigungswinkel und bei den SuperCredits).

* Bei den Supercredits handelt es sich um eine Formel, die es erlaubt, schadstoffarme oder schadstofffreie Autos mit den übrigen Fahrzeugen des Herstellers zu verrechnen. Um die Zahl der schadstoffarmen / -freien Fahrzeuge zu erhöhen, nimmt der Verrechnungsfaktor immer weiter ab, von 1:2 im Jahr 2020 bis zu 1:1 im Jahr 2023. Aus Wikipedia:

Supercredits for low-emission vehicles: The Regulation will give manufacturers additional incentives to produce cars with CO2 emissions of 50 g/km or less (which will be electric or plug-in hybrid cars). Each of these vehicles will be counted as two vehicles in 2020, 1.67 in 2021, 1.33 in 2022 and then as one vehicle from 2023 onwards. These supercredits will help manufacturers further reduce the average emissions of their new car fleet. However, to prevent the scheme from undermining the environmental integrity of the legislation, there will be a 2.5 g/km cap per manufacturer on the contribution that supercredits can make to their target in any year.

 

Blaue Plakette auf Eis gelegt


Wir berichteten über die Pläne, ab 2017 eine blaue Plakette einzuführen als Verschärfung der Umweltzonen. Die bereits umgesetzten roten, gelben und grünen Plaketten haben bisher nicht zu einer deutlichen Reduzierung der Stickoxide in deutschen Großstädten geführt. Deswegen unterstützten bereits 2014 verschiedene Umweltverbände wie BUND, NABU und Deutsche Umwelthilfe die Idee einer blauen Plakette um Fahrzeuge mit besonders niedrigem Stickoxidausstoß zu kennzeichnen. Weiterlesen

PM zur Gründung der Stuttgarter Fuss-Gruppe


Pressemitteilung der BÜRGERINITIATIVE NECKARTOR, Stuttgart, 5. Juli 2016

Fußverkehr in Stuttgart hat keine Lobby.
Das soll sich jetzt ändern.

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Vorsicht Sommer-SMOG


Im März wurde zum letzten Mal der Feinstaubalarm ausgerufen und sogleich hat der Deutsche Wetterdienst verkündet, dass man keine Inversionswetterlagen mehr erwarte, die das erneute Ausrufen eines Feinstaubalarms nötig machen würden. Weiterlesen

Zweierlei Maß


Ist ein Parkverbot immer ein Parkverbot? Offensichtlich nicht. Weiterlesen

Parkraummanagement: Eine Bilanz


Seit dem 1. Juni gilt das sogenannte Parkraummanagement auch in weiten Teilen von Stuttgart Ost und Mitte.

Normalerweise sind 3 Wochen kein Zeitraum um ein Fazit zu ziehen. Das wird gewöhnlich nach 100 Tagen oder 1 Jahr gezogen. Da das Parkraummanagement aber bereits seit Jahren in Stuttgart West ausprobiert wurde und etabliert ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Autofahrer in Ost und Mitte genauso reagieren wie die in West. Weiterlesen

Mitläufer gesucht


Den Fachverband für Fußverkehr in Deutschland Fuss e.V. gibt es seit 1985.

Der FUSS e.V. ist als »Fußgängerschutzverein« mit dem Anliegen gegründet worden, die Stimme der Fußgänger in die öffentliche Diskussion einzubringen. Der Verein hat sich zu einem Fachverband entwickelt, der von Bundesministerien als Lobby in Diskussionsprozesse einbezogen wird. Weiterlesen