Schlagwort-Archive: Automobil

Wir haben dem Dämon die Hand geschüttelt


Danke an Daniel Bahr und Aha Film

Schwerpunkte bitte!


Am 24. November hatte der Pressesprecher der Stadt Stuttgart nach heftiger Debatte auf Twitter wegen Falschparkern die Fahrradgemeinde und die Anwohner in Stuttgart um sogenannte „Schwerpunkte“ gebeten um dann dort die Falschparker zu bekämpfen. Die Nennung von einzelnen Straßen mit Fotos wäre nicht „zielführend“.

Weiterlesen

Wahnsinn Mobilität


Wenn man sich im Bekanntenkreis unterhält, kommt irgendjemand mit Sicherheit auf das Thema Verkehr zu sprechen. Die Staus in Stuttgart und Umgebung sind sowieso in aller Munde, aber oft genug beschweren sich Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger über einen der jeweils anderen und stellen deren „Vergehen“ in drastischen Worten dar. Dabei wird auch Hass und Abscheu geäußert. Weiterlesen

Es fehlt Respekt


Wer in Deutschland zu schnell fährt hat wenig zu befürchten. Denn die Bußgelder sind niedrig, sehr niedrig im europäischen Vergleich. Weiterlesen

Wie viele Arbeitsplätze hängen wirklich am Auto?


Im Zuge des derzeitigen Diesel-Gate-Skandals wieder die ominöse Zahl Sieben genannt. Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland würde angeblich von der Automobilindustrie abhängen. Deshalb dürfe man die Industrie jetzt im Skandal um gefälschte Abgase nicht zu sehr an die Kandarre nehmen.

Aber wieviele Arbeitsplätze hängen denn wirklich vom Automobil ab?

Es gibt Zahlen die zwischen jedem siebten und jedem siebenundzwanzigstem Arbeitsplatz schwanken.

Fakt ist, dass im Jahre 2009 rund 750.000 Menschen direkt in der Automobilindustrie beschäftigt waren. Aber dann fangen die Spekulationen an. Was kann noch zu diesen Arbeitsplätzen hinzugezählt werden? Die Zulieferindustrie? Die freien Autohändler? Werkstätten? Tankstellen? Versicherungsvertreter? Bankkaufleute? Polizeibeamte? Mitarbeiter der Ordnungsämter? Beschäftigte im Gesundheitsbereich?

Und so kommt die hohe Anzahl von Arbeitsplätzen zu Stande, die vom Automobil abhängig ist. Wenn man so argumentieren will, dann sind sogar die Angestellten von Bäckereien und Supermärkte von der Autoindustrie abhängig, da sie morgens früh ab 5 Uhr von den Pendlern in den großen Fabriken profitieren.

Wenn man dagegen berücksichtigt, dass ein Arbeiter in einer Auto-Fabrik auch Fahrräder oder Lokomotiven zusammen bauen könnte, dann wird der tatsächliche Verlust an Arbeitsplätzen, der durch einen Umbruch oder Strukturwandel in der Automobilindustrie entstehen würde, winzig klein. Vor allem dann, wenn man bedenkt dass die Technik im Inneren von PKW und Lokomotive sich nicht grundsätzlich unterscheidet. Auch haben viele Autobauer mit Fahrrädern oder anderen Fahrzeugen begonnen.

Kommentar: Wie viel „Baustelle“ darfs denn noch sein? | schaeferweltweit.de


Nachdem sich das Krebsgeschwür „Stuttgart 21″ schon Sinnlos über den Mittleren Schlossgarten ausgebreitet hat soll es nun also Metastasen streuen? Im Rosensteinpark bilden sich auch schon S21 Ableger, der Untere Schlossgarten wird durch die „Rosensteinviertel“ Pläne bedroht und nun (siehe STZ zum möglichen Baufeld rund um die Stuttgarter Oper) also auch der Obere Schlossgarten? Stuttgart was ist bloß los mit dir? Weiterlesen  Kommentar: Wie viel „Baustelle“ darfs denn noch sein? | schaeferweltweit.de.

Oh, da kommt Arbeit auf uns zu!


Mit diesem Argument scheinen die Ordnungsämter die Falschparkerproblematik zu verharmlosen, das zumindest sagt der Erfinder der Wegeheld-App Heinrich Strößenreuther im Interview mit der Schwäbischen.